Bern: Velostationen schliessen nachts – neuer Zugangscode
Ab dem 2. November sind die städtischen Velostationen in Bern nachts einige Stunden zu. Nur die Station Welle 7 bleibt rund um die Uhr offen.

Die städtischen Velostationen werden neu mit einer Ausnahme nachts für ein paar Stunden geschlossen. Zudem wird das Code-System für den Zugang ausserhalb der bedienten Zeiten angepasst. Die Inbetriebnahme der Videokameras ist Ende 2026 vorgesehen.
Mit ihren Velostationen bietet die Stadt attraktive und wettergeschützte Veloabstellplätze in unmittelbarer Bahnhofsnähe. Seit Anfang Jahr gilt in allen Stationen die 24-Stunden-Gratisparkierung, was dazu beiträgt, den öffentlichen Raum rund um den Bahnhof zu entlasten. Mit zusätzlichen Massnahmen soll nun auch die Sicherheit verbessert werden.
Nächtliche Schliessung – mit Ausnahme der Welle 7
Ab dem 2. November werden alle Velostationen ausser jener in der Welle 7 nachts während einiger Stunden geschlossen. Unter der Woche sind die Stationen neu von 01.45 bis 05.00 Uhr geschlossen, am Wochenende von 02.30 bis 05.00 Uhr. Zu diesen Zeiten ist der Zugang auch mit Code nicht möglich.
Die Schliesszeiten sind auf den SBB-Fahrplan abgestimmt: Reisende auf den gängigsten späten Zügen haben unmittelbar nach Ankunft in Bern noch Zugang zu ihrem Velo in einer Velostation. Die Velostation Welle 7 bleibt weiterhin rund um die Uhr zugänglich.
Zugangscode: Neues System, häufigere Wechsel
Ebenfalls ab dem 2. November müssen Nutzerinnen und Nutzer der Velostation den Zugangscode nicht mehr beim Personal erfragen. Stattdessen können sie künftig an der Tür der Velostation einen QR-Code scannen und erhalten den Zugangscode danach per SMS zugeschickt. Dank dieser Lösung kann der Code regelmässiger gewechselt werden, was Unbefugten den Zugang erschwert. In den Velostationen Postparc, Schanzenbrücke und Bollwerk ist der Code ab 21.15 Uhr nötig.
Die Velostation Welle 7 ist ohne Code zugänglich, solange das Center geöffnet ist.
Videokameras in allen Velostationen
Im Frühling 2026 bewilligte der Stadtrat den Einsatz von Videokameras in den städtisch betriebenen Velostationen. Dies gilt als Standard der Sicherheitsvorkehrungen in Velostationen, ähnlich wie es beispielsweise in Parkhäusern und in Bahnhöfen der Fall ist. Die Videokameras tragen dazu bei, sichere und gut ausgelastete Velostationen zu betreiben.
Die Videoaufzeichnung unterstützt die Aufklärung allfälliger Delikte und verbessert das Sicherheitsgefühl sowohl der Kundinnen und Kunden als auch des Personals.
Die Videoaufzeichnung wird nur ausserhalb der bedienten Öffnungszeiten aktiviert, wobei Gesichter mittels Verpixelung unkenntlich gemacht werden. Dies kann nur von zuständigen Behörden im Fall eines Delikts aufgehoben werden. Die Videoaufzeichnung und ihre Rahmenbedingungen werden in den Velostationen gut sichtbar kommuniziert, sobald das System Ende 2026 in Betrieb ist.







