Berner Stimmvolk genehmigt Weiterbetrieb der Velostation Welle 7
Bern darf die Velostation bei der Welle 7 bis mindestens 2030 weiterführen: Das Stimmvolk genehmigte die dafür nötigen 2,4 Millionen Franken deutlich.

Die Stadt Bern kann die Velostation bei der Welle 7 am Bahnhof mindestens bis Ende Juni 2030 weiterbetreiben. Das Stimmvolk hat die damit verbundenen Ausgaben in der Höhe von 2,4 Millionen Franken deutlich genehmigt.
28'311 Bernerinnen und Berner stimmten der Vorlage zu, 9187 lehnten sie ab. Das entspricht einem Ja-Anteil von 75,5 Prozent. Die Stimmbeteiligung lag bei 46,7 Prozent, wie die Stadt am Sonntag mitteilte.
Somit kann die Stadt den Mietvertrag für die Räumlichkeiten in der Welle 7 verlängern. Sie mietet die Station mit 660 Abstellplätzen von der Genossenschaft Migros Aare, die wiederum bei Postfinance eingemietet ist. Betrieben wird die Anlage vom städtischen Kompetenzzentrum Arbeit.
Kritik an kostenloser Nutzung
Die wiederkehrenden Miet- und Betriebskosten von jährlich rund CHF480'000 liegen grundsätzlich in der Kompetenz des Stadtparlaments. Abgestimmt wurde, weil SVP, Bund der Steuerzahler (BDS) und Vereinigung «Bern Aktiv» erfolgreich das Referendum ergriffen hatten. Sie kritisierten dass trotz leerer Stadtkasse nach wie vor faktisch gratis zur Verfügung stehen sollen.
SVP und BDS ergriffen bereits 2022 das Referendum, als die Stadt die Räumlichkeiten in der Welle 7 erstmals für eine Velostation mieten wollten. Damals sagten rund 60 Prozent der Stimmenden Ja zur Station, 2023 wurde sie eröffnet.
Die Anlage soll laut dem Gemeinderat dazu beitragen, den hohen Bedarf an Abstellplätzen um den Bahnhof Bern zu decken.






