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Bern: SC Bern startet nach Verlust in eine neue Ära

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An der Jahresmedienkonferenz in Bern zog der SC Bern am 24. August 2026 Bilanz. Die Saison 2025/26 schloss mit einem Verlust von rund 176'000 Franken.

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Bern: SC Bern startet nach Verlust in eine neue Ära (Symbolbild) - HC Thurgau

Verwaltungsrat und Geschäftsleitung zogen an der heutigen Jahresmedienkonferenz Bilanz über eine anspruchsvolle, aber richtungsweisende Saison 2025/26 und stellten danach die Zeiger auf null.

Die Saison 2025/26 markierte einen Wendepunkt in der Entwicklung des SC Bern. Im vergangenen Jahr wurden zentrale Entscheidungen getroffen und damit wesentliche Grundlagen für die Zukunft des Clubs geschaffen. «Der Verwaltungsrat hat entschieden, den SC Bern organisatorisch und sportlich neu auszurichten und die Zusammenarbeit innerhalb der SCB Group zu stärken», sagte Verwaltungsratspräsident Carlo Bommes.

Die Verbundenheit der Fans bleibt dabei eine wichtige Konstante: In der letzten Saison wurden über 12’000 Saisonabonnemente verkauft. Im Schnitt besuchten 15’505 Zuschauerinnen und Zuschauer die Heimspiele. Mit einer Auslastung von 91,04 Prozent gehört der SC Bern weiterhin zu den führenden Clubs Europas.

Auf finanzieller Ebene schloss der SCB die Saison mit einem Verlust von CHF 175’794.37 ab. «Die finanzielle Stabilität des Clubs bleibt gewährleistet», stellte Carlo Bommes klar. «Nun ist es wichtig, dass wir gemeinsam nach vorne schauen. Wir sind überzeugt, dass die eingeleiteten Veränderungen den SC Bern langfristig stärken.»

Auf dem Weg in die Moderne

Mit Jürg Fuhrer hat der SC Bern seit dem 1. Mai 2026 einen neuen CEO, welcher am Montagabend anlässlich der Generalversammlung zudem offiziell als Delegierter des Verwaltungsrats gewählt wurde. Fuhrer gehörte bereits seit 2024 dem Verwaltungsrat an und war dort für die Bereiche SCB Future, Gastronomie und Finanzen zuständig.

«Wir verbinden die grosse Tradition des SCB mit einem klaren Zukunftsplan – sportlich, wirtschaftlich und organisatorisch», sagte CEO Jürg Fuhrer zu Beginn seiner Ausführungen. Das Ziel ist es, Schritt für Schritt wieder eine Vorzeigeorganisation zu werden – nachhaltig, verlässlich und mit einer starken Verankerung bei unseren Fans. «Der Blick auf die Zuschauerzahlen zeigt, wie einzigartig die Verbindung zwischen Club und Fans nach wie vor ist und erst recht, wie viel Potenzial in dieser Organisation steckt», so Fuhrer.

Seit dem letzten Meistertitel 2019 hat der SC Bern mehrere personelle Veränderungen erlebt, konnte aber keine Playoff-Serie mehr gewinnen. Die neue Ära soll deshalb nun von mehr Beständigkeit geprägt sein.

Gemeinsame sportliche Führung

Mit Pascal Signer als Chief Hockey Officer (CHO) stehen die National League-Mannschaft, die SCB Frauen und der Nachwuchs erstmals unter einer gemeinsamen sportlichen Führung. Dies soll die Förderung von Talenten sowie den Übergang vom Nachwuchs in die erste Mannschaft nachhaltig verbessern und Synergien in den Bereichen Athletik, Performance, Medical und Spielanalyse schaffen.

Signer trägt die Gesamtverantwortung für den Sport. Martin Plüss führt als Sportdirektor die National League, Nina Kindschi verantwortet die SCB Frauen und Nik Hess SCB Future.

«Wir wollen über alle Stufen hinweg aktives, mutiges und intensives Eishockey spielen», sagte Signer. Die Teams sollen jederzeit erkennbar machen, dass der SCB für Wille, Kampf und Leidenschaft steht.

Hinsichtlich dieses Ziels kam es im National League-Team zu mehreren personellen Neuerungen – unter anderem auch auf der Position des Headcoaches. «Mit Serge Aubin haben wir für die erste Mannschaft einen Coach gefunden, der sehr gut zu dieser Denkweise und Haltung passt», sagte Signer.

Bei den SCB Frauen gibt es neben dem PFWL-Team neu auch ein U16-Team, das gemeinsam mit fünf weiteren Berner Clubs aufgebaut wird. Damit soll auch die Förderung im Fraueneishockey verstärkt werden. «Der Nachwuchs ist sowohl bei den Herren als auch bei den Frauen das Fundament für die Zukunft des SCB», erklärte Pascal Signer.

«Der eingeschlagene Weg wird Zeit brauchen»

Verwaltungsrat und Geschäftsleitung sind überzeugt, dass die eingeleiteten Veränderungen den SC Bern auf sportlicher, organisatorischer und wirtschaftlicher Ebene langfristig stärken werden.

«Der eingeschlagene Weg wird Zeit brauchen. Entscheidend ist, dass wir ihn konsequent verfolgen», stellte Jürg Fuhrer abschliessend nochmals klar. Die Zeiger stehen auf null. Der SC Bern startet in eine neue Ära.

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