GPK fordert Bericht zu Standplatz in Muri

Keystone-SDA Regional
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Bern,

Die Geschäftsprüfungskommission (GPK) des bernischen Grossen Rates will wissen, wie es mit dem geplanten Standplatz für Schweizer Fahrende in Muri weitergehen könnte. Der Regierungsrat soll die zeitlichen und finanziellen Folgen eines Festhaltens am Projekt aufzeigen.

Fahrende auf einem Standplatz, hier in Rennaz VD. (Archivbild)
Fahrende auf einem Standplatz, hier in Rennaz VD. (Archivbild) - Keystone/JEAN-CHRISTOPHE BOTT

Das geht aus dem aktuellen Tätigkeitsbericht der Kommission hervor, den die GPK am Freitag veröffentlichte. Demnach soll die Regierung nach der öffentlichen Auflage der kantonalen Überbauungsordnung einen Bericht vorlegen, der Herausforderungen, Risiken und Handlungsoptionen aufzeigt.

Hintergrund sind jahrelange Verzögerungen beim Projekt in Muri. Während die Standplätze in Erlach und Herzogenbuchsee bereits in Betrieb sind, befindet sich jener in Muri weiterhin in der Planungsphase.

Zudem zeichne sich eine deutliche Kostenüberschreitung ab. Der ursprünglich bewilligte Kredit von 2,655 Millionen Franken für drei Standplätze werde um mindestens 800'000 Franken überschritten, weshalb ein Zusatzkredit nötig werde.

Die Kommission äusserte Zweifel, ob das Projekt in Muri in der aktuellen Form weiterverfolgt werden soll. Die zuständige Direktion für Inneres und Justiz habe zugesichert, dass der Bericht spätestens in der Frühlingssession 2027 vorgelegt werde.

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Kommentare

User #1549 (nicht angemeldet)

bericht bis 2027 fertig? Zeitschinden oder aussitzen sagt man dem.

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