1. Mai

1. Mai in Zürich: Bilder: So verwüsten Vermummte die Bahnhofstrasse

Am 1. Mai wird in der Schweiz wieder demonstriert. Teilweise sind die Veranstaltungen bewilligt, teilweise nicht. Im Nau.ch-Ticker bleibst du auf dem Laufenden.

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Wasserballons werden auf die Polizei geworfen. - Nau.ch

Das Wichtigste in Kürze

  • Am 1. Mai, dem Tag der Arbeit, wird traditionellerweise demonstriert.
  • Vor allem in Zürich eskaliert es jeweils – auch heute wieder.
  • Hier im Nau.ch-Ticker gibt es die neusten Entwicklungen.

Es ist wieder so weit: Heute Freitag ist der 1. Mai – in der ganzen Schweiz finden wieder zahlreiche Kundgebungen statt.

Im vergangenen Jahr kam es am 1. Mai in mehreren Schweizer Städten zu Demonstrationen, vereinzelt auch zu Ausschreitungen.

In der Stadt Zürich formierten sich an drei verschiedenen Orten Demonstrationszüge, die sich später zusammenschlossen, bevor sie von den Behörden gestoppt wurden. Dabei wurden unter anderem Gegenstände, darunter auch pyrotechnische Artikel, in Richtung der Polizei geworfen. Diese reagierte mit Reizstoffen und Gummischrot. Während der anschliessenden Flucht verletzte sich eine Demonstrantin.

Gehst du am 1. Mai demonstrieren?

Bei einer bewilligten Demonstration am Morgen kam es zudem durch Sprayereien zu Sachschäden in der Höhe von mehreren zehntausend Franken.

Nau.ch liefert die neusten Entwicklungen hier im Ticker:

1.-Mai-Demo zieht sich hunderte Meter durch Zürich

12.57: Die Organisatoren zählten 15'000 Teilnehmer. Als die Abschlusskundgebung begann, waren noch viele Gruppen unterwegs.

Die grosse Kundgebung verlief weitgehend friedlich. Unterwegs kam es aber zu vereinzelten Sachbeschädigungen. Aus einer grossen Gruppierung von linksextremen Organisationen lösten sich Vermummte an der Bahnhofstrasse. Sie versprayten Wände und Schaufenster, zündeten Böller und Pyros.

Die Polizei sicherte die Route unter anderem mit einem Wasserwerfer. Aus dem «revolutionären Block» flogen Gegenstände in Richtung der Polizisten und die Menge skandierte Anti-Polizei-Parolen.

So verwüsten Vermummte die Bahnhofstrasse

12.48: Praktisch alle Läden an der Bahnhofstrasse wurden mit Sprayereien versehen. Vom Hauptbahnhof bis zur Uraniastrasse sind zahlreiche Sachbeschädigungen zu finden.

Zerstörte Fensterscheiben gibt es bislang noch keine.

Vorher-Nachher-Vergleich zeigt: UBS wurde versprayt

12.30: Ein Vorher-Nachher-Vergleich zeigt die versprayte UBS-Filiale an der Bahnhofstrasse.

Tausende Demonstrierende vor Ort

12.25: Zahlreiche Demonstrierende reihen sich von der Bahnhofstrasse bis zum Zürcher Bellevueplatz. Rund Zehntausend dürften es sein, so ein Nau.ch-Reporter.

Demonstrierende bewerfen Journalisten mit Wasserballons

12.00: Eskalation am 1. Mai: Demonstrierende bewerfen Journalisten mit Wasserballons, zudem fliegen mit Farbe gefüllte Glasflaschen gegen Gebäude.

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Die Bahnhofstrasse wurde abgeriegelt. - Nau.ch

Die gesamte Bahnhofstrasse ist zudem abgeriegelt.

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Die Demonstrierenden werfen mit Wasserballons auf Journalisten. - Nau.ch

11.50: Läderach hat seine Filiale mit Holz verbarrikadiert und sich damit auf den 1. Mai vorbereitet. In den vergangenen Jahren kam es dort wiederholt zu massiven Sachschäden durch Demonstrierende.

läderach
Läderach hat sich auf die Demonstranten vorbereitet. - Nau.ch

Demonstranten versprayen Läden und bewerfen Polizei

11.45: Der 1.-Mai-Umzug ist in Gang – Polizisten werden mit Wasserballons attackiert, während Vermummte Läden wie McDonald’s und Flying Tiger besprayen.

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Ein Demonstrant besprüht einen Flying-Tiger-Laden in Zürich. - Nau.ch

In der Stadt Zürich haben sich heute Freitag tausende Demonstrierende zum Tag der Arbeit versammelt. Das Motto lautet in diesem Jahr «Blocchiamo tutto». Auf Deutsch: «Wir blockieren alles».

Auf dem Helvetiaplatz waren Fahnen mit kommunistischen Motiven, Vertretungen von SP, der Gewerkschaften Unia und Syna, aber auch kurdische, tamilische und weitere Gruppierungen zu sehen.

Der offizielle Umzug führt vom Helvetiaplatz durch die Innenstadt zum Sechseläutenplatz. An der Abschlusskundgebung ab 12 Uhr halten ein italienischer Gewerkschafter und die Zürcher Neo-Nationalrätin Michèle Dünki-Bättig (SP) die Reden.

Linksextreme Kreise haben für den Nachmittag zu einer unbewilligten Nachdemo aufgerufen.

Kommentare

User #8819 (nicht angemeldet)

Die Linken finden das gut, zerstören alles was die Stadt gross gemacht hat und lieber im Sumpf versinken und das Geld anderer zu verschleudern, als etwas aufzubauen.

User #5626 (nicht angemeldet)

In der Tierwelt lassen sich Formen von Organisation beobachten, die an sozialistische Systeme erinnern. Lemminge etwa leben in Gruppen, in denen individuelle Interessen oft hinter dem Überleben der Gemeinschaft zurückstehen. Noch deutlicher wird dies bei Ameisenstaaten: Hier arbeitet jedes Tier für das Kollektiv, Nahrung wird geteilt, Aufgaben sind verteilt, und das Wohl des gesamten Volkes steht über dem Einzelnen. Auch Heringsschwärme zeigen ein ähnliches Muster – sie bewegen sich wie ein einziger Organismus, schützen sich gemeinsam vor Feinden und erhöhen durch ihre Koordination die Überlebenschancen aller. Natürlich handelt es sich dabei nicht um politische Systeme im menschlichen Sinne, sondern um instinktive Verhaltensweisen, die sich im Tierreich bewährt haben. Solche Beispiele können als anschauliche Metaphern dienen, um zu zeigen, dass kooperative und kollektiv ausgerichtete Strukturen in der Natur keineswegs ungewöhnlich sind. Ich möchte jetzt nicht unterschwellig behaupten, dass Sozialisten Lemminge sind. Nein überhaupt nicht. LMFAO

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