Bern sagt Ja zum Neubau von Hallenbad und Kunsteisbahn

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    Mit 70,12 Prozent Ja-Stimmen bewilligt Bern den 107,2-Millionen-Kredit für den Ersatzneubau Weyermannshaus. Die Anlage soll ab 2027 gebaut werden.

    Hallenbad
    Trotz Befragungen bleibt unklar, wie ein achtjähriges Mädchen 2021 im Hallenbad des Kongresshauses in Biel ertrinken konnte. (Symbolbild) - keystone

    Wie die Stadt Bern mitteilt, haben die Stimmberechtigten mit 70,12 Prozent Ja-Stimmen (24’397 Ja- zu 10'394 Nein-Stimmen) dem Baukredit von 107,2 Millionen Franken für den Ersatzneubau Hallenbad und Kunsteisbahn Weyermannshaus zugestimmt. Im Bauwerk aus Holz und Stahlbeton wird unten die Eishalle und oben das Hallenbad zu liegen kommen.

    Damit kann die energieintensive Sport- und Freizeitanlage im zeitgemässen Effizienzstandard realisiert werden. Die Abwärme, die bei der Kälteproduktion entsteht, wird zum Heizen des Hallenbads und zur Erzeugung von Warmwasser genutzt

    Dank der kompakten Bauweise des hindernisfrei ausgestalteten Gebäudes entsteht zudem mehr Liegefläche im daneben liegenden Freibad. «Mit dem heutigen Ja der Stimmbevölkerung führen wir eine wichtige Anlage energieeffizient in die Zukunft und treiben die Sanierung der städtischen Infrastruktur weiter voran», sagt Stadtpräsidentin Marieke Kruit.

    Die Bauarbeiten sollen 2027 starten und drei Jahre dauern. Das Freibad bleibt in dieser Zeit geöffnet.

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