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    Bern: Mehrfamilienhäuser werden für 9,95 Millionen saniert

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    In Bern beantragt der Gemeinderat 9,95 Millionen Franken für die Sanierung der Häuser an der Zelgstrasse 24–28a. Statt 18 entstehen dort 23 Wohnungen.

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    Gemeindehaus (Symbolbild) - Nau.ch / Simone Imhof

    Die Mehrfamilienhäuser an der Zelgstrasse 24/26/28 und 28a im Stadtteil Bümpliz-Oberbottigen müssen gesamtsaniert werden. Der Gemeinderat beantragt dem Stadtrat den entsprechenden Kredit. Die Sanierung erfolgt koordiniert mit der Sanierung des Nachbargebäudes.

    Der Gemeinderat beantragt dem Stadtrat einen Kredit von 9,95 Millionen Franken für die Gesamtsanierung der Mehrfamilienhäuser an der Zelgstrasse 24/26/28 und 28a im Stadtteil 6, Bümpliz-Oberbottigen. Die geplanten Baumassnahmen umfassen neben der baulichen und energetischen Sanierung der bestehenden Bausubstanz eine Optimierung der bestehenden Grundrisse, eine Erweiterung des Wohnungsmixes, den Ausbau des bisher mehrheitlich ungenutzten Dachraums, die hindernisfreie Erschliessung der Wohnungen und die Erneuerung und Aufwertung der Aussenanlagen. Neu entstehen insgesamt 23 Wohnungen (bisher 18), wovon 18 im Segment Günstiger Wohnraum mit Vermietungskriterien (GüWR) und fünf im Segment GüWR-Neubau vermietet werden sollen.

    Die Bauarbeiten, welche voraussichtlich Ende 2028 beginnen, müssen bedingt durch die Eingriffstiefe in unbewohntem Zustand erfolgen. Immobilien Stadt Bern stellt eine enge Begleitung der heutigen Mieterinnen und Mieter bei der Suche nach neuem Wohnraum sicher. Weil die Sanierung bewusst erst dann beginnt, wenn die benachbarte Häuserzeile Zelgstrasse 18/20/20a/22 fertig saniert ist, ergibt sich für einen Teil der betroffenen Mieterinnen und Mieter bei Erfüllung der geltenden Mietkriterien die Möglichkeit, in diese frisch sanierten Wohnungen umzuziehen.

    Programm zur Begleitung und Unterstützung von betroffenen Mieterinnen und Mietern

    Um Mieterinnen und Mieter zielgerichtet zu unterstützen, stellt Immobilien Stadt Bern eine enge Begleitung bei der Suche nach neuem Wohnraum sicher. Diese umfasst mehrere Stufen, die auf die Bedürfnisse der Mieterinnen und Mieter angepasst werden. Erfahrungen zeigen, dass nicht alle Mieterinnen und Mieter eine Begleitung im gleichen Ausmass benötigen.

    Mit den Begleitmassnahmen sind auch bei Leerkündigungen von alten und stark sanierungsbedürftigen Liegenschaften mit ausserordentlich tiefen Bestandesmieten Lösungen für alle Mietparteien möglich.

    1. Frühe Sensibilisierung: Die Stadt informiert die Mieterschaft frühzeitig über anstehende Baumassnahmen. Die notwendigen Kündigungen erfolgen in allen Fällen mindestens 12 Monate im Voraus.

    2. Bedarfsgerechte Unterstützungsangebote: Alle betroffenen Mieterinnen und Mieter werden bei der Suche nach einer neuen Wohnung durch Immobilien Stadt Bern unterstützt und über die verfügbaren Angebote informiert. Der Bedarf wird für jede Liegenschaft vor Ort erhoben.

    3. Referenzschreiben: Die heutigen Mieterinnen und Mieter erhalten von Immobilien Stadt Bern ein Referenzschreiben. Dies ist ein wertvolles Instrument bei der Wohnungssuche.

    4. Verzicht auf Kündigungsfrist: Mieterinnen und Mieter können bei erfolgreicher Suche das Mietverhältnis jederzeit vorzeitig innerhalb eines Monats beenden.

    5. Aufsuchende Angebote: Immobilien Stadt Bern bietet eine Begleitung vor Ort an.

    Mitarbeitende der Stadt Bern stehen für individuelle Beratung und Vermittlung zur Verfügung.

    Dabei ist die Zusammenarbeit mit lokalen Organisationen wertvoll.

    6. Aktive Begleitung: Die aktive Begleitung umfasst unter anderem das Führen von Gesprächen, die Kontaktaufnahme mit diversen sozialen Organisationen oder die allgemeine Unterstützung bei Formalitäten.

    7. Vorzugsrecht: Alle bisherigen Mieterinnen und Mieter haben ein Vorzugsrecht für die sanierten Wohnungen, sofern sie die Vermietungskriterien erfüllen. Sie werden auch für andere Wohnungen, die im Portfolio des Fonds für Boden- und Wohnbau verfügbar sind, bevorzugt berücksichtigt.

    8. Zusammenarbeit mit anderen Eigentümerschaften und Immobilienverwaltungen:

    Immobilien Stadt Bern steht in regelmässigem Austausch mit Eigentümerschaften, um für spezifische Fälle Vorzugsrechte zu verhandeln.

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    Kommentare

    User #4872 (nicht angemeldet)

    Und was ist mit abreissen und verdichtetem bauen. Dann gäbs noch mehr Wohnungen

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    a
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