Bern BE: Verein «m o r a» zieht an die Wasserwerkgasse
Der Verein «m o r a» mietet ab August 2026 die städtische Liegenschaft an der Wasserwerkgasse 17 im Mattequartier in Bern BE. Der Vertrag läuft fünf Jahre.

Bern, 6. August 2026. Der Verein «m o r a» wird ab August 2026 Mieter der städtischen Liegenschaft an der Wasserwerkgasse 17. Der Mietvertrag gilt für fünf Jahre mit Option auf Verlängerung. Das Gebäude wurde zuvor für den Betrieb der Classes bilingues de la Ville de Berne (Clabi) genutzt.
«m o r a» (siehe Infobox) übernimmt das gesamte denkmalgeschützte Gebäude in der Berner Matte ab 1. August als Rohbaumiete. Bestehende Innenausbauten werden grösstenteils übernommen und weitergenutzt. Der Standort soll künftig verschiedene Geschäftsbereiche des Vereins zentralisieren.
Neben der Geschäftsstelle sollen auch Coaching-, Atelier- und Werkstatträume angeboten werden. Langfristig ist auch ein Angebot für begleitetes Wohnen denkbar.
Der Gemeinderat hat im Juni 2023 entschieden, das Grundstück mit den Gebäuden an der Wasserwerkgasse 17, 19 und 21 von Energie Wasser Bern zuhanden des Fonds für Boden- und Wohnbaupolitik zu erwerben. Das Gebäude an der Wasserwerkgasse 17 wurde seit Sommer 2023 für Tagesbetreuung und Kindergarten der Classes bilingues de la Ville de Berne (Clabi) genutzt. Mit der Einstellung des Schulversuchs per Sommer 2026, wurde an der Wasserwerkgasse eine Fläche von rund 1'500 Quadratmeter frei.
Der Mietvertrag mit dem Verein «m o r a» über die gesamte Fläche wurde nach einer öffentlichen Ausschreibung mit einer fünfjährigen Laufzeit mit zwei Verlängerungsoptionen abgeschlossen.
Die ehemaligen Klassenräume der Clabi im kleinen Matteschulhaus an der Schifflaube 1 werden ab Januar 2027 von der Begabtenförderung der städtischen Volksschule genutzt.
Der Verein «m o r a»
«m o r a» begleitet Jugendliche und junge Erwachsene aus dem neurodivergenten Spektrum in herausfordernden Lebenssituationen. Der Verein war zuvor als Start Up in der Zwischennutzung «Dazwischen» angesiedelt. Als Schnittstelle im Sozialraum fördert er die Inklusion und strebt auf eine grösstmögliche Teilhabe von Jugendlichen und jungen Erwachsenen an sozial und wirtschaftlich relevanten gesellschaftlichen Prozessen an.
Als dezentrales Netzwerk organisiert, werden beispielsweise Coachings, Wohn- und Traineesettings angeboten sowie Tagesstrukturen aufgebaut. Ziel ist es, die jungen Menschen bei einer möglichst selbstbestimmten und eigenverantwortlichen Lebensgestaltung zu unterstützen.






