Die BLS Schifffahrt und die Bielersee-Schifffahrts-Gesellschaft (BSG) erhalten von der öffentlichen Hand voraussichtlich rund 1,9 Millionen Franken für Covid-bedingte Ausfälle. Die Berner Regierung sicherte davon 713'000 Franken zu, wie sie am Donnerstag mitteilte.
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Weil die Schleusen in Thun voll geöffnet sind, ist der Wasserstand für die Kursschiffe der BLS aktuell zu tief, um in der Stadt anzulegen. - Community

Die BLS Schifffahrt und die Bielersee-Schifffahrts-Gesellschaft (BSG) erhalten von der öffentlichen Hand voraussichtlich rund 1,9 Millionen Franken für Covid-bedingte Ausfälle. Die Berner Regierung sicherte davon 713'000 Franken zu, wie sie am Donnerstag mitteilte.

Die beiden Berner Schifffahrtsunternehmen seien für den Tourismus in ihren Regionen von grosser Bedeutung, schreibt der Regierungsrat. Beide Unternehmen haben beim Kanton Gesuche um finanzielle Unterstützung eingereicht.

Die BLS Schifffahrt erlitt demnach zwischen 1. März und 30. September 2020 Ausfälle von über 4 Millionen Franken. Sie erhält vom Kanton Bern 481'000 Franken. Bei der BSG betrug die Einbusse 840'000 Franken. Ihr sicherte die Berner Regierung 232'000 Franken zu.

Der Bund werde sich voraussichtlich mit rund 855'000 Franken beteiligen, hiess es weiter. Die bernischen Gemeinden leisten gesamthaft einen Beitrag von rund 356'000 Franken. Insgesamt wird die bernische Schifffahrt somit von der öffentlichen Hand mit 1,9 Millionen Franken unterstützt - davon fliessen rund 1,3 Millionen zur BLS.

Der Kanton Bern könne touristische Eisenbahn- und Schifffahrtsunternehmen unterstützen, wenn diese für ihre Region von wesentlicher Bedeutung seien und notwendige Massnahmen nicht mit eigenen Mitteln. Dies ist laut Regierung bei beiden Unternehmen der Fall.

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