Die Gruppe von französischen Roma, welche vor zwei Wochen nach Belp kam, schien am Freitag gegen Abend das Areal beim Belper Giessenbad zu verlassen.
Ausländische Fahrende auf einer Wiese bei der Autobahnraststätte zwischen Kerzers und Mühleberg.
Ausländische Fahrende auf einer Wiese bei der Autobahnraststätte zwischen Kerzers und Mühleberg. - Keystone

Die Gruppe von französischen Roma, welche vor zwei Wochen nach Belp kam, schien am Freitag gegen Abend das ihr zugeteilte Areal beim Belper Giessenbad zu verlassen. Jedenfalls sicherten sie dies dem Belper Gemeindepräsidenten Benjamin Marti zu.

Das sagte Marti auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA, nachdem er vor Ort einen Augenschein genommen hatte. Die Fahrenden seien daran, aufzuräumen. Die Gemeindebehörden planten, am Samstag zu überprüfen, ob die Fahrenden abgereist seien. Weiterhin gelte, dass die französischen Roma Ordnung gehalten hätten auf dem Platz.

Die Gruppe war am Pfingstmontag mit 38 Wohnwagen zunächst auf ein privates Grundstück gefahren, worauf die Gemeinde die Polizei aufbot. Um kurzfristig eine Lösung zu finden und «zur Vorbeugung eines Konflikts» wurde die Gruppe auf das Parkplatzareal P7 bei den Sportanlagen der Gemeinde Belp geleitet.

Eine Woche durfte die Gruppe dort blieben. Dann verlängerte die Gemeinde die Aufenthaltsbewilligung bis zum 4. Juni.

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