Die Basler Regierung unternimmt einen zweiten Anlauf, den Vorplatz beim Friedhof Hörnli in Riehen BS umzugestalten. Neu verzichtet die Regierung auf den Abbau von 48 Parkplätzen.
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Ein Kreuz auf einem Grab (Symbolbild). - dpa

Der Parkplatzabbau habe in der Referendumsabstimmung vom letzten September zur Ablehnung der ursprünglichen Vorlage geführt, weshalb nun darauf verzichtet werde, teilte die Basler Regierung am Dienstag mit. Die Exekutive überweist die ursprüngliche Regierungsvorlage nochmals an den Grossen Rat und beantragt insgesamt 4,86 Millionen Franken für die Erneuerungen der Hörnliallee, des Otto Wenk-Platzes und Kohlistiegs.

Geplant ist unter anderem, dass die Trottoirs breiter werden und die Einstiege bei den Bushaltestellen höher, damit Gehbehinderte und Rollstuhlfahrer den öffentlichen Verkehr ohne fremde Hilfe benutzen können.

Die Anzahl Parkplätze in der Hörnliallee bleibt unverändert - wie in der ursprünglichen Vorlage der Regierung von 2020 vorgesehen. Hingegen werden im Kohlistieg zwischen Rauracherstrasse und Otto Wenk-Platz sechs der 18 Parkplätze abgebaut. Dies, weil dort zwölf neue Bäume vorgesehen sind.

In den Kosten nicht enthalten seien die Leitungssanierungen für die Industriellen Werke Basel (IWB), Swisscom, Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) sowie die Infrastruktur der Gemeinde Riehen.

Diese Planung sei mit dem Gemeinderat von Riehen abgesprochen, steht in der Mitteilung weiter.

Die Aufhebung der 48 Parkplätze war von der Umwelt-, Verkehrs- und Energiekommission des Grossen Rats in die Vorlage des Regierungsrats aufgenommen worden. Dagegen wurde das Referendum ergriffen. In der Volksabstimmung vom 26. September 2021 war das Neugestaltungsprojekt mit 52,5 Prozent Nein-Stimmen verworfen worden.

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