Drei Jahre nach der umfassenden Sanierung kann die St. Jakobshalle in Basel nun endlich mit voller Auslastung bespielt werden. Dafür waren umfassende Nachrüstungen im Bereich des Brandschutzes in Millionenhöhe nötig.
Blick in die Baustelle der St. Jakobshalle  im Juli 2017 - Keystone
Blick in die Baustelle der St. Jakobshalle im Juli 2017 - Keystone - Community

Die Nachrüstungen im Bereich Brandschutz und Sicherheit kosteten rund zehn Millionen Franken. Nötig waren unter anderem bauliche Massnahmen wie Sprinkleranlagen, zusätzliche Fluchtwege, Türautomatisierungen, Entrauchungsanlagen und Fluchtwegverbreiterungen, wie das Basler Bau- und Verkehrsdepartement am Donnerstag mitteilte.

Die Massnahmen sind von der für die Sicherheitsbestimmungen zuständigen Basellandschaftlichen Gebäudeversicherung geprüft und genehmigt worden. Mit dem vorliegenden Brandschutznachweis und der Abnahme der baulichen Massnahmen kann die St. Jakobshalle nun endlich mit der maximalen Zuschauerzahl betrieben werden. Maximal zugelassen sind 12'400 Personen.

Die sanierte und erweiterte St. Jakobshalle war im Oktober 2018 eröffnet worden. Brandschutztechnisch war sie aber nicht abgenommen worden. Konzerte konnten bisher lediglich mit einer provisorischen Bewilligung veranstaltet werden. Wegen mangelhaftem Brandschutz war im November 2019 ein Hiphop-Konzert kurzfristig abgesagt worden.

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