Die Industriellen Werke Basel (IWB) planen mit Pro Natura Baselland eine ökologische Aufwertung der Flächen unter Hochspannungsleitungen. Bis 2030 sollen im Baselbiet bis zu 20 Kilometer Stromtrassen naturnah gestaltet werden, um die Diversität zu fördern.
Hochspannungsleitung
Eine Hochspannungsleitung. (Symbolbild) - pixabay

Konkret möchten die IWB und Pro Natura Baselland gemäss einer Mitteilung vom Mittwoch zusätzlich rund 30 Hektaren naturnahe Flächen schaffen. So sind unter den Freileitungen Zonen mit Ast- und Steinhaufen, Tümpel und Dornensträucher geplant. An den Waldrändern sind gestufte Übergänge vorgesehen.

Dieser Ansatz bei Pflege und Unterhalt von Stromtrassen sei schweizweit neu, heisst es weiter in der Mitteilung. Heute würden Büsche und Bäume auf den Flächen unter den Freileitungen aus Sicherheitsgründen alle paar Jahre stark zurückgeschnitten, die meisten dieser Flächen seien deshalb artenarm und eine Barriere für wandernde Kleinlebewesen und Insekten.

Die IWB und Pro Natura Baselland möchten im laufenden Monat mit der Umgestaltung beginnen. Bis 2030 sollen bis zu 20 Kilometer Stromtrassen ökologisch aufgewertet werden.

Das Hochspannungsnetz der IWB ausserhalb des Kantonsgebiets ist gemäss Mitteilung 70 Kilometer lang. Es besteht aus zwei Freileitungen zwischen den Unterwerken Bassecourt und Binningen sowie Wangen und Therwil.