Die Pensionskasse Basel-Stadt senkt auf den 1. Januar 2022 den technischen Zinssatz und zwei Jahre später auch den Basis-Umwandlungssatz.
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Schweizer Franken in einem Portemonnaie (Symbolbild). - Keystone

Die Pensionskasse Basel-Stadt senkt auf den 1. Januar 2022 den technischen Zinssatz und zwei Jahre später auch den Basis-Umwandlungssatz. Mit diesen Massnahmen will sie die Stabilisierung der Kasse angesichts der tiefen Renditeerwartungen gewährleisten.

Der technische Zinssatz wird auf Anfang 2022 von 2,25 auf 1,75 Prozent gesenkt, wie die Pensionskasse am Donnerstag mitteilte. Auf 1. Januar 2024 will sie zudem den Basis-Umwandlungssatz von 5,44 auf 5,20 Prozent senken. Dank dieser Massnahmen könne die Stabilität der Kasse und damit auch die Rentensicherheit weiter gewährleistet werden, heisst es.

Mit einem «sozialpolitisch motivierten» Splittingmodell solle gesichert werden, dass Versicherte mit einem Sparguthaben von bis zu 500'000 Franken keine Renteneinbussen hinnehmen müssten. Der künftig tiefere Umwandlungssatz komme nur bei Altersguthaben von über 500'000 Franken zur Anwendung.

Um die Senkung des Umwandlungssatzes abzufedern, werde das Sparkapital der Aktivversicherten ab 2024 zusätzlich zur ordentlichen Verzinsung um 2,5 Prozent erhöht, heisst es weiter. Diese Abfederung werde aus den technischen Rückstellungen finanziert.

Für Aktivversicherte, die sich altersgemäss auf den 31. Dezember pensionieren lassen, ändere sich nichts an der Rentenauszahlung.

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