Der Grosse Rat hat am Donnerstag die Subventionen für das Kulturzentrum Kaserne Basel für die Jahre 2021 bis 2024 um rund 3,3 Millionen Franken erhöht. Der Rat ging dabei leicht über den Erhöhungsantrag der Regierung hinaus.
Basel
Der Grosse Rat in Basel. - Keystone

Grund für die Subventionserhöhung sind zum einen höhere Miet- und Nebenkosten für die Administrations- und Proberäume sowie Gast-Wohnstudios im neuen Kasernenhauptbau. Hauptsächlich gehen sie aber auf buchhalterische Änderungen zurück, wie Regierungspräsident Beat Jans (SP) sagte: Gut 80 Prozent der zusätzlichen Gelder seien Folge der Umlagerung der bisher über den Kulturvertrag mit Baselland ausbezahlten Beiträge auf das baselstädtische Budget.

Eine Erhöhung der Subventionen auf 13,6 Millionen Franken, wie dies die Regierung beantragt hatte, blieb im Rat unbestritten. Die Bildungs- und Kulturkommission (BKK) hatte aber noch weitere Gelder in der Höhe von 14'300 Franken pro Jahr beantragt. Dieser Betrag solle helfen, die Förderung der Diversität in der Vermittlung und damit der kulturellen Teilhabe zu stärken, so die Begründung.

Diese Forderung war in der Kommission sehr umstritten. Sie kam nur per Stichentscheid der Kommissionspräsidentin zustande.

Im Rat sprachen sich SVP, FDP, LDP und die Mitte/EVP wie auch die Regierung gegen diese von der Kommission vorgeschlagene zusätzliche Erhöhung der Mittel aus. Auf der anderen Seite machten sich die SP, die GLP und das GAB dafür stark.

Mit 50 gegen 42 Stimmen bei 2 Enthaltungen bewilligte der Rat schliesslich die von seiner Kommission vorgeschlagen zusätzlichen Mittel.

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