Basel feiert am 20. Mai 2022 auf dem Theodorskirchplatz die Rückkehr der Wackeltiere. Die überarbeiteten Spielgeräte laden zum Spielen und Verweilen ein.
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Das Rathaus in Basel. - sda - KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER

Im Beisein von Regierungsrätin Esther Keller, Mathias F. Böhm, Geschäftsführer StadtKonzeptBasel, und Isabel Fricker, Beauftragte für Kinderfragen des Erziehungsdepartements Basel-Stadt, wurde heute eine neue Basler Wackelgiraffe auf dem Theodorskirchplatz enthüllt.

Nach der Aufhebung der Corona-Schutzmassnahmen kehren die Basler Wackeltiere damit in die Innenstadt zurück. Zur Feier der Rückkehr fand im Anschluss vor Ort ein Aktionsnachmittag des Kinderbüro Basel statt.

Die Wackeltiere sollen die Innenstadt mit Orten zum Spielen, Entdecken, Ausprobieren und Interagieren bereichern. Kinder können zusammen die zwei Meter hohe Giraffe mit Hebeln in Bewegung setzen. Ein weiteres Wackeltier, ein Zebra, findet sich ab sofort unter den Linden in der Fasnachtsgasse.

Sollten sich die Tiere bewähren, sind auf dem Münsterplatz, dem Rümelinsplatz und im Claragraben weitere Standorte für Wackeltiere reserviert. Der zweite Pilotversuch mit den Wackeltieren ist auf drei Jahre befristet.

Wackeltiere wurden kindgerecht überarbeitet

Die Wackeltiere wurden seit dem ersten Pilotversuch 2018 vollständig überarbeitet, sie sind nun deutlich robuster und gleichzeitig beweglicher. Die im Herbst 2018 erstmals enthüllten Prototypen erwiesen sich als ungeeignet für die dauerhafte Belastung im öffentlichen Raum. Sie kämpften mit Vandalismus und Kinderkrankheiten.

Die Initiative für ein Kinderspiel in der Innenstadt stammt von StadtKonzeptBasel und dem Kinderbüro Basel. Gemeinsam mit dem Bau- und Verkehrsdepartement ist die Idee der Wackeltiere entstanden und weiterentwickelt worden.

Vorbild für die Wackeltiere waren die kleinen Wackelfiguren, die viele aus der eigenen Kindheit kennen. Die grossen Wackeltiere wurden eigens für Basel entwickelt. Die Herstellungskosten für ein Wackeltier betragen circa 40‘000 Franken.

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