Basel rüstet sich für die Fasnacht: mehr Sicherheit, mehr WCs
Für die Basler Fasnacht ab 23. Februar 2026 entfernt das Tiefbauamt Kübel, Bänke und Veloständer, sichert Baustellen und stellt 40 Zusatz-WCs auf.

Wie die Stadt Basel mitteilt, startet am 23. Februar 2026 die Basler Fasnacht. Die ersten Vorbereitungen des Bau- und Verkehrsdepartements für die «drey scheenschte Dääg» beginnen zwei Monate früher und enden kurz vor der Fasnacht.
Aus Sicherheitsgründen entfernt das Tiefbauamt rund 150 Abfallkübel entlang der Cortège-Routen, 250 Veloständer sowie Signale, Geländer und alle Sitzbänke auf der Achse Aeschenplatz–Barfüsserplatz–Marktplatz–Clarastrasse.
Es montiert Abfallkübel und Sitzbänke in der Woche nach der Fasnacht wieder. Auch die innerstädtischen Pflanzgefässe machen der Fasnacht Platz und werden leicht verschoben.
Schutzmassnahmen entlang der Cortège-Routen
Entlang der Cortège-Routenstellt das Tiefbauamt rund 470 provisorische Signale und Wegweiser sowie rund 800 Absperrgitter auf. Parkplätze und Veloabstellplätze entlang der Routen werden vorübergehend aufgehoben.
Das Tiefbauamt umhüllt die Wetterstation auf dem Claraplatz, damit sie keinen Schaden nimmt. Die öffentliche Toilette bei der Wettsteinbrücke erhält ein Schutzdach. Es verhindert, dass Personen darauf klettern können.
Die Stadtgärtnerei schützt die Blumenrabatten am Blumenrain und am Wettsteinplatz mit Baugittern beziehungsweise einem begehbaren Podest. Zudem demontiert sie die Spielgeräte auf dem Kasernenareal.
Baustellen werden fasnachtstauglich gesichert
Grundsätzlich räumen auch alle privaten Baustellen im öffentlichen Raum in der Innenstadt ihre Flächen und decken sie mit einem stolperfreien Belag ab. Für die Dauer der Fasnacht ab Morgestraich müssen die Verantwortlichen Abschrankungen, Mulden und weitere Einrichtungen entfernen.
Gerüste und Kräne können stehenbleiben, müssen aber gesichert werden. Die Einhaltung der Auflagen prüft das Tiefbauamt vor Ort. Insgesamt hat es bei 21 privaten und öffentlichen Baustellen im öffentlichen Raum Sicherheitsvorkehrungen angeordnet.
Zusätzliche WCs für Basels Innenstadt
Für die «dringenden Bedürfnissen» der Fasnächtler stellt das Tiefbauamt in der Innenstadt und entlang der Cortège-Route an zehn Standorten insgesamt 40 zusätzliche öffentliche Toiletten und Pissoirs auf.
Behindertengerechte WC-Kabinen sind an folgenden Orten zu finden: Barfüsserkirche, Claragraben, Theodorsgraben, Kaserne, Kunstmuseum/Dufourstrasse, Münsterplatz, Wettsteinbrücke auf Grossbasler Seite, Wettsteinplatz (bei Theodorskirche). Zur Verpflegung der Besucher der Innenstadt hat das Tiefbauamt 80 Verkaufsstände sowie 15 Gelegenheits- und Festwirtschaften auf Allmend bewilligt.
E suuberi Sach: Vor, während und nach der Fasnacht
Das Tiefbauamt reinigt bereits vor der Fasnacht auf den Cortège-Routen und den Nebenstrassen 486 Einlaufschächte der Kanalisation.
So verhindert das Tiefbauamt Verstopfungen der Kanalisation durch Fasnachtsabfall. Nach der Fasnacht befreit es zudem 413 Schlammsammler der Kanalisation von Räpplimatsch.
Grossaufgebot für Sauberkeit während der Fasnacht
Während der Fasnacht sorgen insgesamt rund 280 Mitarbeitende sowie 75 Fahrzeuge des Bau- und Verkehrsdepartements und der BVB für Sauberkeit. Am Vormittag des Fasnachtsmontags sammelt die Stadtreinigung entlang der Cortège-Routen Glasflaschen und Trinkgläser ein, um das Risiko von Verletzungen zu verringern.
Im Anschluss an den Cortège am Fasnachtsmontag und -mittwoch befreien Mitarbeitende der Stadtreinigung bis 23 Uhr die Wettsteinbrücke und die Strassen rund um Wettstein- und Aeschenplatz vom gröbsten Abfall. Weitere Reinigungstouren erfolgen später in der weiteren Innenstadt und am Fasnachtsdienstag.
Am Donnerstag nach dem Ändstraich ab 4 Uhr morgens wird die „Ändreinigung“ mit rund 210 Personen ausgeführt. Beteiligt sind neben dem Tiefbauamt auch die Stadtgärtnerei, die BVB und weitere Basler Verwaltungseinheiten.










