HSG Baden-Endingen setzt sich bei Kadetten Espoirs durch
Die HSG Baden-Endingen gewinnt bei SG GS/Kadetten Espoirs SH mit 34:32. In einer bis zum Schluss offenen Partie entscheiden Routine und Effizienz das Spiel.

Wie die HSG Baden-Endingen schreibt, hat das Team auswärts bei den Kadetten Espoirs einen hart erkämpften 32:34-Sieg gefeiert. Trainer Milicic lobte sein Team nach der Partie in der Kabine: «In Schaffhausen ist es nicht einfach Punkte zu holen! Gut gemacht, Jungs!»
Tatsächlich verlangten die jungen Schaffhauser dem Favoriten alles ab und hielten die Begegnung bis in die Schlussminuten offen. Am Ende entschied jedoch die grössere Routine der Gäste zugunsten der Aargauer.
Personalsituation bleibt angespannt
Die HSG musste weiterhin auf Topscorer Sehic verzichten, der wegen einer Knieverletzung noch mehrere Wochen ausfallen wird. Positiv ist hingegen, dass Linkshänder Giovanelli bald wieder zum Team stossen könnte.
Eine neue Hiobsbotschaft gab es allerdings im Training: Torhüter Bachmann zog sich ebenfalls eine Knieverletzung zu und wird dem Team mehrere Wochen fehlen. Unterstützung erhielt Baden-Endingen darum erneut vom Partnerverein HSG Siggenthal/Baden-Endingen.
Mit Wagner, Indermühle und Torhüter Spuler standen gleich drei Spieler im Aufgebot, die Trainer Milicic zusätzliche Optionen ermöglichten und dem Stammteam wertvolle Verschnaufpausen verschafften.
Frühe Führung – schnelle Antwort der Espoirs
Die Partie begann ausgeglichen mit wechselnden Führungen. Nach gut dreizehn Minuten gelang es Baden-Endingen erstmals, sich etwas abzusetzen. Beim Stand von 7:11 lagen die Gäste mit vier Toren vorne und hätten die Gelegenheit gehabt, Ruhe ins Spiel zu bringen und den Vorsprung auszubauen.
Doch die jungen Espoirs reagierten sofort. Bereits vier Minuten später glichen die Schaffhauser wieder zum 11:11 aus. Bis zur Pause entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit leichten Vorteilen für Baden-Endingen, das mit einer 18:20-Führung in die Kabine ging.
Auf Seiten der Gastgeber überzeugten Hedinger und Hage mit je fünf Treffern. Bei Baden-Endingen zeigte Torhüter Schneider mehrere starke Paraden, während Juric am Kreis mit vier Toren eine solide erste Halbzeit spielte. Offensiv überzeugten die Aargauer erneut – defensiv blieb mit 18 Gegentoren jedoch noch Luft nach oben.
Chancen zur Vorentscheidung bleiben ungenutzt
Auch nach dem Seitenwechsel gelang es Baden-Endingen zunächst, sich wieder etwas Luft zu verschaffen. Drei Treffer in Serie sorgten bis zur 47. Minute erneut für eine Vier-Tore-Führung.
Doch statt das Spiel nun zu kontrollieren und den Vorsprung weiter auszubauen, liessen die Gäste die Kadetten Espoirs wie schon zuvor herankommen. Nur vier Minuten später stand es erneut unentschieden. Die Partie blieb nervenaufreibend.
Routine entscheidet die Schlussphase
In der entscheidenden Phase übernahmen bei Baden-Endingen die erfahrenen Spieler Verantwortung. Bühler erzielte in den letzten fünf Minuten zwei wichtige Treffer und brachte sein Team wieder in Führung.
Regisseur Koncul nutzte danach seine Routine, liess geschickt Zeit von der Uhr laufen und nahm Tempo aus dem Spiel. Den Schlusspunkt setzte schliesslich der junge Thomann mit dem Treffer zum 32:34, der den Auswärtssieg endgültig besiegelte.
Baden-Endingen entführt damit zwei wichtige Punkte aus Schaffhausen – aus einer Partie, in der die jungen Gastgeber bis zum Schluss hartnäckig Widerstand leisteten. Bereits am kommenden Samstag, 14. März 2026, steht für die HSG Baden-Endingen das nächste Auswärtsspiel auf dem Programm. Dann gastieren die Aargauer beim SV Fides St. Gallen in der Ostschweiz.










