2022 immer noch ohne Punkte: Städtli 1 fährt im vierten Spiel die vierte Niederlage ein.
STV Baden
Handball NLB: Verflixte zehn Minuten. - STV Baden

Einmal den Fokus verloren und gleich die Höchststrafe kassiert: 50 Minuten lang agierte Städtli 1 in der heimischen Aue auf der Höhe des Geschehens, trieb Stäfa mit einer engagierten Abwehrleistung Mal für Mal ins Zeitspiel – und sah sich schliesslich doch um die Früchte der Arbeit gebracht.

Städtli lieferte sich mit Stäfa einen Schlagabtausch auf Augenhöhe und konnte sich dabei auch wieder auf einen starken Marco Wyss im Tor verlassen, dem ein nicht minder überzeugender Patrick Murbach im Gästetor gegenüberstand. Dessen grosse Stunde schlug in den ominösen letzten zehn Minuten, in denen er für die Badener Angreifer zur schier unüberwindbaren Hürde wurde.

Bis dahin stand es 24:24 und das Spiel hätte so oder so ausgehen können. Stäfa hatte im Angriff längst auf konstantes Überzahlspiel gesetzt und schaffte es nun erstmals, sich durch Treffer der beiden auffälligsten Spieler – Laurin Rinderknecht (9/15) und Francesco Ardielli (8/12) – um mehr als ein Tor abzusetzen.

Städli verlor die Nerven

Während sich Stäfa nun in einen regelrechten Rausch spielte, verlor Städtli die Nerven, reihte Fehler an Fehlwurf und lag plötzlich vorentscheidende vier Tore hinten. Das 24:29 in der 59. Minute besiegelte schliesslich die Badener Niederlage.

Stäfa hat 2022 noch nicht verloren, Städtli hat noch nichts gewonnen. Auch wenn die Steigerung des Heimteams unübersehbar war: Ein richtig, richtig bitterer Moment in der Aue.

Nun gilt es, die Zeit bis zum Aargauer Derby bestmöglich zu nutzen. Am 5. März trifft Baden im GoEasy auf Endingen – eine Begegnung, in der es für beide um mehr als nur um Punkte geht.

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