Steinhausen

Steinhausen mit deutlichem Jahresplus

Die Gemeinde Steinhausen schliesst 2025 mit 5,5 Millionen Franken Überschuss statt Defizit ab. Höhere Steuern und tiefe Kosten prägen das Ergebnis.

Gemeindehaus Steinhausen.
Gemeindehaus Steinhausen. - Nau.ch / Stephanie van de Wiel

Wie die Gemeinde Steinhausen mitteilt, schliesst die Gemeinde die Jahresrechnung 2025 mit einem Überschuss von 5,5 Millionen Franken ab. Budgetiert war ein Defizit von 1,9 Millionen Franken. «Das Ergebnis liegt deutlich über den Erwartungen», bestätigt Gemeinderätin Andrea Keller-Cathry, zuständig für die Finanzen und die Volkswirtschaft in Steinhausen.

Massgeblich dazu beigetragen haben höhere Steuereinnahmen bei den juristischen Personen sowie eine konsequente Einhaltung der Kosten, die insgesamt 1,1 Prozent unter dem Budget 2025 lagen. Die Aufwendungen konnten unter den budgetierten Vorgaben gehalten werden.

Mehrausgaben und volatile Einnahmen

Demgegenüber führten höhere Beiträge an soziale Einrichtungen, wie etwa das Seniorenzentrum Weiherpark und weitere Heime, zu Mehrausgaben.

«Die hohen Steuereinnahmen aus dem Bereich der juristischen Personen verdeutlichen die weiterhin bestehende Volatilität auf der Einnahmenseite», erklärt Andrea Keller-Cathry. Zudem geht die Gemeinde für die kommenden Jahre von steigenden finanziellen Anforderungen aus.

Zusätzliche Belastungen werden insbesondere in den Bereichen Bildung und Schule sowie Bau und Umwelt erwartet. Dort stehen für die Gemeinde bedeutende Investitions- und Infrastrukturvorhaben an.

Überschuss gezielt eingesetzt

Der Gemeindeversammlung wird vorgeschlagen, vom Überschuss drei Millionen Franken der Vorfinanzierung zur Sanierung der Schulanlage Feldheim und 2.1 Millionen Franken den finanzpolitischen Reserven zuzuweisen.

«Diese Vorfinanzierungen tragen dazu bei, zukünftige finanzielle Belastungen abzufedern und notwendige Investitionen weiterhin zu ermöglichen», so die Gemeinderätin. Im Jahr 2025 wurden insgesamt 5,1 Millionen Franken in die Infrastruktur sowie in andere Projekte investiert (Vorjahr: 5,3 Millionen Franken).

Parallel dazu verfolgt der Gemeinderat strategische Schwerpunkte wie die Stärkung des Wirtschaftsstandorts, gezielte Investitionen in Bildung und Infrastruktur sowie die konsequente Digitalisierung der Verwaltung. «Grundlage für diese Entwicklungen bleibt ein stabiler und nachhaltig geführter Finanzhaushalt», ist Andrea Keller-Cathry überzeugt.

Die Rechnung 2025 wird an der nächsten Gemeindeversammlung behandelt. Diese findet am Donnerstag, 25. Juni 2026, um 19.30 Uhr bei gutem Wetter auf dem Dorfplatz statt.

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