Eine neue Brücke ist nach Enggenhütten geflogen
Zwischen Gemsli und Doppleren ist eine neue Brücke entstanden. Das Material dazu brachte ein Helikopter. Der solide Steg dürfte eine dauerhafte Lösung sein.

Am Montagnachmittag, 9. März, brachte der Helikopter Teile für eine neue Brücke nach Enggenhütten. Wie der Bezirk Schlatt-Haslen ausführt, ersetzt diese den altersschwach gewordenen Holzsteg über das Bächlein zwischen Gemsli und Doppleren – eine Passage am Anfang des Wanderwegs vom Weiler Enggenhütten nach Appenzell.
Drei Flüge waren nötig, um die rund 1,5 Tonnen Material an Ort und Stelle zu hieven. Die gewichtigsten Brocken waren zwei ausgediente Stahlträger der Appenzeller Bahnen.
Denn Wegmacher Patric Hautle hat alten Fahrleitungsmasten eine neue Funktion gegeben: «Für die Konstruktion konnten wir ein Abfallprodukt wiederverwerten, es ist nun das Grundgerüst der Brücke.»
Sie war übrigens schon einmal im Einsatz, allerdings nur vorübergehend: Als Notbrücke über den Kaubach in der Münz bei Appenzell.
Steg hält «wahrscheinlich fast ewig»
Unter Mithilfe von Wegmacher Franz Dörig hat Albert Broger damit eines der letzten Projekte in Schlatt-Haslen realisiert, ehe er im Mai das Ressort Strassen und Wanderwege einem neuen Bezirksrat übergeben wird.
Etwa 6000 Franken Gesamtkosten seien budgetiert worden, sagte Broger und er ist zuversichtlich, dass der robuste Steg «wahrscheinlich fast ewig hält».










