Die Angestellten des Kantons Uri erhalten neu schon nach 10 und nicht erst nach 20 Jahren ein Dienstaltersgeschenk.
Kantonale Verwaltung Standeskanzlei Uri in Altdorf.
Kantonale Verwaltung Standeskanzlei Uri in Altdorf. - Nau.ch / Stephanie van de Wiel

Der Landrat hat am Mittwoch die Personalverordnung des Kantons Uri einer Teilrevision unterzogen. Er unterstützte das Ansinnen der Regierung, die Treue der kantonalen Angestellten früher zu belohnen. Derzeit gibt es im Kanton Uri erst ab 20 Jahren ein Dienstaltersgeschenk von einem Monatslohn.

Neu soll der Kanton bereits ab zehn Jahren sowie jeweils nach weiteren fünf Jahren Dienstaltersgeschenke vergeben. Ab 20 Jahren sollen es jeweils vier Wochen bezahlter Urlaub sein, bei 15 Jahren neu zwei Wochen.

Ein Zeichen der Wertschätzung

Der Regierungsrat wollte auch bereits eine zehnjährige Treue mit zwei Wochen Extraferien belohnen, lief damit aber im Parlament auf. Die Finanzkommission beantragte, dass es nach zehn Jahren bloss eine Woche bezahlten Urlaub geben solle. Man solle nach zehn Jahren nicht schon überborden, sagte Kommissionssprecher Georg Simmen (FDP).

Thomas Sicher (FDP) pflichtete dem bei. Er sagte, der Kanton dürfe bei den Dienstaltersgeschenken nicht zu stark vom Markt abweichen. Zwei Wochen bei zehn Jahren seien im Vergleich zur Privatwirtschaft grosszügig, sagte Christian Schuler (SVP). Auch die CVP unterstützte mehrheitlich den Kommissionsantrag, wie Pirmin Bissig (CVP) sagte.

Für die Fraktion SP/Grüne und den Regierungsrat ist ein zweiwöchiger Urlaub nach zehn Jahren ein Zeichen der Wertschätzung. Der Landrat legte aber mit 51 zu 8 Stimmen das Dienstaltersgeschenk auf eine Woche fest.

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