Am 28. Mai 2022 spielte der FC Münsingen gegen den Tabellenführer FC Wohlen und konnte das Spiel mit 3:1 gewinnen.
FC Münsingen
Das Abschlussbild von Kürä Feuz. - Hans Rothen, Vize-Präsident FC Münsingen

Für den FC Münsingen stand am 28. Mai 2022, das letzte Meisterschaftsspiel der Saison 2021/2022 auf dem Programm. Sie reisten in den Kanton Aargau zum souveränen Tabellenführer FC Wohlen. Zu Kurt Feuz letztem Spiel, reisten mit einem privaten Car fünfzehn seiner Freunde mit zum Auswärtsspiel. Es blieb nicht die einzige Überraschung für «Feusi», denn kurz vor dem Spiel wurde ihm noch ein Geschenk des Gegners überreicht.

Die Einheimischen erwiesen sich als sehr gastfreundlich. Selbst die Fankurve des FC Wohlen verhielt sich sehr freundschaftlich. Sie spielten vor der Partie den «FCM-Song» über die Lautsprecher ab.

Die Ausgangslage war vor dem letzten Ligaspiel klar. Das Heimteam war bereits für die Aufstiegsspiele qualifiziert. Weil diese bereits ab nächster Woche über die Bühne gehen, schonte der ehemalige Super-League-Trainer Komornicki sieben seiner Stammspieler und schickte junge hungrige Spieler aufs Spielfeld. Die Aaretaler wollten heute zum Abschied von Trainerlegende-Feuz unbedingt die drei Punkte mit nach Hause nehmen.

Abschiedsgeschenk der Mannschaft für den 69-jährigen Trainer

Der FC Münsingen war von Beginn an die spielbestimmende Mannschaft. Lavorato gelang in der 14. Minute der verdiente Führungstreffer. Nur vier Zeigerumdrehungen später kamen die Wohlener zum Ausgleichstreffer. Der Treffer viel durch einen sehr umstrittenen Elfmeter.

Die Aaretaler liessen sich nicht aus der Ruhe bringen. Im Gegenteil, der Captain-Murina gelang nur neun Spielminuten später der erneute Führungstreffer. Was für ein schöner Moment in seinem Abschiedsspiel. Der FC Wohlen konnte nicht reagieren, sie kamen nur selten in den FCM-Strafraum. Lavorato sorgte nach einer wunderschönen Flanke von Vernocchi per Kopf zum entscheidenden 3:1.

Dank einer starken Mannschaftsleistung schaukelten die Gäste das Resultat ohne grössere Probleme über die Zeit. Es war das perfekte Abschiedsgeschenk der Mannschaft für den 69-jährigen Trainer. Nach Schlusspfiff gab es kein Halten mehr, es wurde noch einmal gefeiert was das Zeug hält. Nun geht es für die Spieler in die wohlverdienten Sommerferien. Alle sind gespannt, wie es nach der 37-jährigen Ära von Trainer-Feuz weitergeht.

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