Kanton Aargau: Unfug und Sachbeschädigungen – 80 Einsätze

Kantonspolizei Aargau
Kantonspolizei Aargau

Aarau,

In der Silvesternacht musste die Polizei im Kanton Aargau wegen Ruhestörungen, Sachbeschädigungen, Unfugs sowie diverser Brände mehr als 80-mal ausrücken.

Brand
Brand in Rothrist. - Kantonspolizei Aargau

Im Verlauf der letzten Nacht bis in die frühen Morgenstunden des 1. Januars gingen mehr als 80 Meldungen wegen Ruhestörungen, Sachbeschädigungen, Unfugs sowie kleineren Bränden bei der Kantonalen Notrufzentrale ein.

Die Anrufe standen mehrheitlich im Zusammenhang mit dem unsachgemässen Umgang mit Feuerwerk. So wurden diverse Personen gemeldet, die Feuerwerk gegen Fahrzeuge und Gebäude zündeten.

Bei einem Grossteil der Brände handelte es sich um kleinere Feuer in Abfallkübeln oder Containern. Diese Vorfälle erforderten dennoch den Einsatz diverser Feuerwehren im gesamten Kantonsgebiet. Darüber hinaus wurden mehrere Briefkästen mit Feuerwerk gesprengt und in zwei Fällen explodierten Raketen auf Balkonen, wodurch es zu Beschädigungen kam.

Kurz nach 17.15 Uhr geriet in Rothrist an der Bahnhofstrasse eine Hecke in Brand. Der Brand konnte durch die Feuerwehr schnell unter Kontrolle gebracht und eine Ausbreitung verhindert werden.

Mercedes in Brand: Zeugen gesucht

Am frühen Donnerstagmorgen um 3 Uhr ging die Meldung ein, dass an der Schulstrasse in Ueken ein Mercedes-Benz brenne. Am parkierten Fahrzeug entstand Totalschaden. Es wurde niemand verletzt.

Brand
Mercedes in Brand. - Kantonspolizei Aargau

Im Fall von Ueken sucht die Polizei Auskunftspersonen, die Angaben zum Brandereignis machen können. Falls Sie Personen im Bereich des Fahrzeugs gesehen haben oder sonstige verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden Sie gebeten, sich bei der Mobilen Polizei (Tel.: 062 886 88 88, E-Mail: [email protected]) oder bei jedem anderen Polizeiposten zu melden.

Kommentare

User #4940 (nicht angemeldet)

Nun ja, wenn man keine Steuern zahlen will und bei den Sozialleistungen spart (FDP, SVP Aargau), darf man sich nicht wundern, wenn Probleme entstehen. Jugendliche und Langeweile (+ Feuerwerksversuche) gibt es seit jeher, das ist nichts Neues... Und wenn man dann als zivilisiertes (naja, zumindest reiches) Land auch noch zu geizig ist, um eine professionelle Feuerwehr zu unterhalten... ja, dann geraten die Dinge zu sehr ausser Kontrolle. Denn in der Zeitung steht immer, dass das Feuer schnell gelöscht wurde, aber die Realität sieht anders aus. In einem Dorf würde man erwarten, dass die Feuerwehr innerhalb von 2 bis 4 Minuten vor Ort ist. Wahrscheinlicher sind jedoch 12 bis 13 (oder mehr) Minuten. Durch Steuereinsparungen kommt es zu Situationen wie in Crans. Zu wenig Kontrolle (weil zu teuer), zu wenig effiziente Feuerwehr (weil zu teuer). Qualität kostet Geld, ganz einfach.

User #3892 (nicht angemeldet)

Bei uns herrscht ein mildes Justizklima

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