Frühjahrswanderung der Feuersalamander startet
In Erlinsbach AG wandern ab Februar Feuersalamander, Grasfrösche und Molche zu Laichgewässern. Strassen sind dabei besonders gefährlich für die Tiere.

Wie die Gemeinde Erlinsbach AG mitteilt, wandern Feuersalamander-Weibchen bereits ab Februar zu langsam fliessenden Bächen oder zu Gartenteichen, wo sie ihre Jungen gebären. Dabei nutzen sie gerne unsere Strassen, weil der Asphalt in der Nacht Wärme abstrahlt.
Verheerend ist vor allem, wenn die hochschwangeren Weibchen überfahren werden, bevor sie ihre Jungen gebären konnten. Auch Grasfrösche, Erdkröten und Molche wandern zu dieser Zeit in Scharen zum Laichgewässer und einige Wochen später wieder zurück.
Auf dieser Frühjahrswanderung von Mitte Februar bis Ende April müssen sie oft viele Strassen überqueren.
Feuersalamander: Lebensraum und Schutz
In feucht-warmen Nächten sind Feuersalamander fast ganzjährig anzutreffen. Gehäuft trifft man sie an während der Paarungszeit im Juli/August.
Das ist auch die Zeit, wenn die Jungtiere aus dem Wasser steigen. Auch im September bis Anfang November sind Feuersalamander nachts noch oft auf der Suche nach Nahrung anzutreffen.
Amphibien sind geschützt und die meisten von ihnen sind gefährdet (Rote Liste). Die Gärten und Waldränder dienen ihnen als Unterschlupf und Jagdgebiete, wo sie schädliche Insekten fressen. Jährlich werden leider viele von ihnen überfahren oder bleiben in Kellerabgängen und Lichtschächten gefangen und vertrocknen.
Stark betroffen ist vor allem der Hinterbergweg und das Gebiet Fuchshübel, wo das ehemals über die Wiese verlaufende Hüsibächlein entlang der Quartierstrasse verlegt worden ist.










