Die Kantonspolizei Aargau hat das Sicherheitskonzept für Hochrisikospiele des FC Aarau überarbeitet und überwacht bei Risikospielen zukünftig mittels Video.
Überwachung
Eine Überwachungskamera vor bewölktem Himmel. (Symbolbild) - dpa

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Kantonspolizei Aargau setzt zukünftig Kameras bei Hochrisikospielen des FC Aarau ein.
  • Zehn Kameras werden auf An- und Abmarschrouten der Gästefans montiert.
  • Die Aufnahmen dienen Verhinderung von Straftaten und Beweiszwecken.
Ad

Bei Ordnungsdiensteinsätzen im Zusammenhang mit Hochrisikospielen des FC Aarau bestehen Sicherheitsrisiken. Schwere Straftaten wie Körperverletzungen, Raufhandel, Angriffe, Landfriedensbruch, Gewalt und Drohung gegen Beamte, Widerhandlungen gegen das Sprengstoffgesetz, u.a. sind keine Ausnahme.

Diese Einsätze binden polizeiliche Ressourcen, welche damit an anderen Orten fehlen. Um Gewalt zu stoppen, für öffentliche Ruhe und Ordnung zu sorgen und beweissichernde Grundlagen für die Strafverfolgungsbehörden zu schaffen, überprüfte die Kantonspolizei Aargau das Sicherheitskonzept für Spiele des FC Aarau und beschloss, mittels Video die An- und Abmarschroute der Gästefans zu überwachen.

Zehn Kameras werden aufgeschaltet

Die zehn Kameras werden stationär montiert und im Zeitraum des An- und Abmarsches aufgeschaltet. Diese Aufnahmen dienen einerseits der Verhinderung von Straftaten und können andererseits zu Beweiszwecken hinzugezogen werden.

killwangen
Das Logo der Kantonspolizei Aargau. (Symbolbild) - Keystone

In einem ersten Schritt wird eine Testkamera montiert. Die Ausführung erfolgt in den nächsten Wochen. Die datenschutzrechtlichen Abklärungen wurden vorgenommen.

Ad
Ad

Mehr zum Thema:

GewaltAarauFC AarauFC Aarau