Die Walliser Kantonalbank (WKB) hat im ersten Halbjahr 2021 das Ergebnis gesteigert. Die Bank bleibt zudem für die weitere Geschäftsentwicklung positiv gestimmt.
Walliser Kantonalbank
Der Schriftzug der Walliser Kantonalbank. - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Das operative Ergebnis als wichtige Kennzahl für die Bank stieg leicht um 0,3 Prozent auf 60,5 Millionen und der Reingewinn nahm um 1,3 Prozent auf 52,6 Millionen Franken zu.

Im Zinsengeschäft, dem wichtigsten Ertragspfeiler der Bank, stieg der Nettoerfolg trotz des Drucks des Negativzinsumfelds um 2,9 Prozent auf 88,7 Millionen, wie es in einem Communiqué vom Mittwoch heisst.

Der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft legte angesichts der «anerkannten Kompetenzen der WKB» in der Vermögensverwaltung und im Asset Management um 7,0 Prozent auf 22,0 Millionen Franken zu. Der Erfolg aus dem Handelsgeschäft, der insbesondere aus Erträgen aus Devisengeschäften bestehe, sank hingegen um 15 Prozent auf 11,5 Millionen. Und der übrige ordentliche Erfolg stieg mit 3,9 Millionen um knapp 17 Prozent an.

Derweil stieg der Geschäftsaufwand leicht um 0,9 Prozent auf 58,9 Millionen Franken. Während der Personalaufwand um 1,8 Prozent sank, stieg der Sachaufwand um 6,4 Prozent an, was insbesondere mit der laufenden digitalen Transformation erklärt wird.

Das Kosten-Ertrags-Verhältnis verbesserte sich damit auf 46,7 von 47,3 Prozent im Vorjahr. Damit werde die Position der WKB als eine der effizientesten Banken der Schweiz bekräftigt, heisst es. Ein Wert unter 50 Prozent gilt in der Branche als sehr gut.

Die Kundenausleihungen der WKB nahmen im Halbjahr um weitere 1,9 Prozent auf 13,4 Milliarden Franken zu, die Hypothekarforderungen verzeichneten eine Zunahme um 3,2 Prozent auf 11,3 Milliarden. Die Bilanzsumme erreichte mit 18,2 Milliarden per Mitte Jahr erneut einen neuen Höchststand.

Die positive Performance am Aktienmarkt wirkte sich auch auf die verwalteten Vermögen aus. Die stiegen um 6,8 Prozent auf 14,43 Milliarden in die Höhe.

Für den weiteren Ausblick gibt sie die Bank verhalten optimistisch. Mit ermutigenden Konjunkturaussichten für die zweite Jahreshälfte für das Wallis wird mit einem operativen Ergebnis auf Niveau des Vorjahres gerechnet - sofern die Wirtschaft nicht durch eine weitere Ausbreitung des Virus in Mitleidenschaft gezogen werde.

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