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    VW-Chef Blume stellt sich einer verunsicherten Belegschaft

    Keystone-SDA
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    Deutschland,

    Gemeinsam mit Beschäftigten von Zulieferern haben Dutzende Mitarbeiter von Volkswagen in Zwickau für eine Zukunft des Standortes demonstriert. Anlass ist der Besuch von VW-Chef Oliver Blume.

    VW Oliver Blume
    VW-Chef Oliver Blume. - keystone

    «Mama- Hast du in 5 Jahren noch Arbeit?» hiess es auf einem der Plakate, «Vereint für unsere Zukunft kämpfen» auf einem anderen. In der Belegschaft sei die Verunsicherung gross, sagte Betriebsratschef Mario Albert. Bei der Betriebsversammlung wolle er Blume an die Einhaltung der geltenden Verträge erinnern.

    Hintergrund ist, dass der Konzern seinen aktuellen Sparkurs verschärfen und über die geplanten 50'000 Stellen in Deutschland hinaus weitere Jobs streichen will. Dabei sind auch Werksschliessungen in Emden, Zwickau und Hannover sowie bei der Tochter Audi in Neckarsulm im Gespräch.

    Für die vier Werke gebe es derzeit noch keine «wettbewerbsfähige Belegung» für die 2030er Jahre, hatte Blume erklärt. «Unser Ziel ist es, in den nächsten 6 bis 12 Monaten belastbare Perspektiven für alle Standorte zu schaffen.»

    «Wir waren das einzige deutsche Werk 2025, das die Fabrikkostenziele erreicht hat», sagte Albert. «Und das werden wir auch 2026.» Die Menschen vor Ort bräuchten eine Perspektive, mahnte er.

    Die Auto-Fabrik in Zwickau ist bei Volkswagen Pionier der Elektromobilität. Seit 2020 werden dort ausschliesslich Elektro-Fahrzeuge gebaut. Doch nachdem auch andere Standorte in diesen Sektor eingestiegen sind, ist die Auslastung in Zwickau gesunken – verbunden mit einem Abbau an Personal.

    So wird nur noch in zwei statt drei Schichten produziert. Nächstes Jahr soll eine der beiden Fertigungslinien komplett stillgelegt werden. Arbeiteten in dem Fahrzeugwerk zu Hochzeiten rund 11'000 Beschäftigte, sind es aktuell noch etwa 8000.

    Mit dem Motorenwerk in Chemnitz und der Gläsernen Manufaktur in Dresden hat Volkswagen zwei weitere Standorte in Sachsen. In Dresden werden bereits keine Fahrzeuge mehr produziert.

    An der Autoproduktion hängen viele weitere Jobs bei Zulieferern. Das machte Marcel Kuczyk, Vize-Betriebsratsvorsitzender von Schnellecke Logistics in Glauchau, deutlich. Er war mit mehreren Kollegen ebenfalls ans Werkstor von VW gekommen, um sich für dessen Erhalt starkzumachen.

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    Kommentare

    User #5947 (nicht angemeldet)

    Irgendwie baut Ford jetzt den VW-Transporter, der Caddy "kompensiert" das als Made in Polen (Ironie off), in China verkauft man E-Passats für 11.000 Euro aber in Deutschland ist alles ganz schrecklich und 100.000 plus müssen gehen!? Das ist kein "schlechtes Management" mehr, das ist organisierter Hochverrat

    User #1169 (nicht angemeldet)

    Ohhh - und die haben ihn nicht sofort in der Luft zerrissen ?

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    sdf
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