Vifor Pharma hat einen Rückschlag in einer Studie zu einer seltenen Nierenkrankheit erlitten. Die Aktie verlor infolge zum Wochenstart 1,12 Prozent.
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Blick auf eine Filiale des Pharmaunternehmens Vifor Pharma in Zürich. - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Vifor Pharma hat einen Rückschlag in einer Studie erlitten.
  • Die Ziele in der Studie zu einer seltenen Nierenkrankheit seien nicht erreicht worden.

Vifor Pharma und Fresenius Medical Care haben bei einer gemeinsamen Studie mit ChemoCentryx einen Rückschlag erlitten. Die Ziele in der Phase-II-Studie Lumina-1 seien nicht erreicht worden, schrieb das Gemeinschaftsunternehmen und sein Partner in einer Medienmitteilung.

Für die Studie wurden Patienten mit der seltenen Nierenerkrankung primäre fokale segmentale Glomerulosklerose (FSGS) behandelt. Ihnen wurde der selektive Inhibitor CCX140 verabreicht. Die Behandlung führte jedoch nicht zum erhofften Erfolg, wie die Daten nun zeigen.

Zum Wochenstart werden die Vifor-Aktien 1,12 Prozent oder 1,75 Franken tiefer bei 145,35 Franken gehandelt, wie AWP berichtete. Die Nachrichten über den Misserfolg werden zwar von Analysten als leicht negativ gewertet. Doch der Aktienkurs von Vifor Pharma sollte deswegen aber nicht allzu sehr leiden. Die Analystenmodelle enthielten einen nur geringen Umsatz, weil der Wirkstoff erst in Phase II war.

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