VBL schreiben 2025 einen Verlust von einer halben Million Franken
Die Verkehrsbetriebe Luzern haben das Geschäftsjahr 2025 mit einem konsolidierten Verlust von 0,52 Millionen Franken abgeschlossen. Zahlreiche Baustellen, Umleitungen und Staus in der Stadt und Agglomeration Luzern belasteten den Betrieb.

Das Defizit wird aus speziell dafür vorgesehenen Reserven gedeckt, wie die Verkehrsbetriebe Luzern (VBL) am Freitag mitteilten. Das Unternehmen bezeichnete das Ergebnis in einem anspruchsvollen Jahr als «zufriedenstellend».
Die schwierige Verkehrslage führte laut der Mitteilung zu Verspätungen, Anschlussbrüchen und zusätzlichem Dispositions- und Kommunikationsaufwand. Dies spürte auch die Kundschaft, die in einer Umfrage die fehlende Pünktlichkeit kritisierte. CEO Laurent Roux und Verwaltungsratspräsident Renzo Simoni gaben im Communiqué an, dass es «konkrete, pragmatische und zeitnahe Massnahmen» an den entscheidenden Verkehrspunkten in Luzern brauche.
Als weiteren Faktor für einen zukunftsfähigen Betrieb nannten die VBL zentrumsnahe Depotflächen. Für den Standort am Weinbergli seien 2025 die Weichen für eine langfristige Sicherung und Weiterentwicklung gestellt worden. Studien in Abstimmung mit der Stadt und dem Kanton Luzern sollen 2026 als Grundlage für weitere Entscheide dienen.










