In den USA steigen die Preise. Die Konsumfreude der Amerikaner sinkt im Vergleich zum Vormonat. Barschecks führten damals zu einem Konsumrausch.
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Die Prämien sind laut Swiss Re auf 7 Billionen Dollar gestiegen. - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Preise in den USA steigen.
  • Dank der Barschecks war die Konsumfreude im März sehr gross.
  • Diese hat sich nun aber wieder gelegt.

Angesichts rasant steigender Preise hat sich die Konsumfreude der US-Amerikaner im April etwas gelegt. Ihre Ausgaben legten nur um 0,5 Prozent zum Vormonat zu, wie das US-Handelsministerium am Freitag mitteilte.

Die persönlichen Einkommen der Amerikaner sanken im April um 13,1 Prozent, nach einem Zuwachs von 20,9 Prozent im März. Barschecks der Regierung zur Ankurbelung der Konjunktur hatten damals einen wahren Konsumrausch ausgelöst.

Experten: Inflationsrate wird erhöht bleiben

Den Amerikanern sitzt das Geld nun nicht mehr ganz so locker, zumal die Inflation kräftig in Gang kommt. Dies zeigt sich auch bei den persönlichen Ausgaben der Konsumenten, bei denen Energie- und Nahrungsmittelkosten ausgeklammert werden. Diese Teuerungsrate stieg im April binnen Jahresfrist um 3,1 Prozent. Experten hatten nur mit 2,9 Prozent gerechnet, nach 1,9 Prozent im März.

Die US-Notenbank (Fed), die Vollbeschäftigung und überdies stabile Preise fördern soll, achtet besonders auf diese Daten. Sie strebt einen Wert von zwei Prozent an. Experten erwarten, dass die Inflationsrate in den kommenden Monaten weiter erhöht bleibt. Ein Grund dafür ist ein statistischer Effekt: Vor einem Jahr lagen die Preise wegen des Corona-bedingten Konjunktureinbruchs niedrig.

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