Wachstums- und Inflationssorgen haben die Unternehmensstimmung in Grossbritannien weiter belastet. Der von IHS Markit erhobene Einkaufsmanagerindex fiel von August auf September um 0,7 Punkte auf 54,1 Zähler, wie die Marktforscher am Donnerstag in London mitteilten.
Ein pro-europäischer Demonstrant hält einen Regenschirm in den Farben der Europaflagge und steht vor dem Parlament. EU-Ratschef Michel hat von Grossbritannien Klarheit über den anvisierten Handelspakt nach dem Brexit gefordert. Die EU und Grossbritannien streiten seit Monaten über die Bedingungen des Vertrags, der die wirtschaftlichen Beziehungen nach der Brexit-Übergangsphase ab 2021 regeln soll. Foto: Frank Augstein/AP/dpa
Ein pro-europäischer Demonstrant hält einen Regenschirm in den Farben der Europaflagge und steht vor dem Parlament. EU-Ratschef Michel hat von Grossbritannien Klarheit über den anvisierten Handelspakt nach dem Brexit gefordert. Die EU und Grossbritannien streiten seit Monaten über die Bedingungen des Vertrags, der die wirtschaftlichen Beziehungen nach der Brexit-Übergangsphase ab 2021 regeln soll. Foto: Frank Augstein/AP/dpa - sda - Keystone/AP/Frank Augstein

Das Wichtigste in Kürze

  • Es ist der vierte Rückgang in Folge.

Mit mehr als 50 Punkten deutet die Kennzahl aber immer noch auf Wachstum hin.

Besonders deutlich trübte sich die Stimmung in der Industrie ein, während sie unter Dienstleistern nur etwas schlechter ausfiel. In der Industrie belasteten die erheblichen Lieferschwierigkeiten und eine rückläufige Nachfrage, kommentierte Markit. Zugleich blieb der Preisauftrieb hoch.

Die jüngste Entwicklung dürfte Sorgen verstärken, dass Grossbritannien auf eine Stagflation zusteuere mit fallendem Wachstum und steigenden Preisen, sagte Markit-Chefökonom Chris Williamson.