Umtausch von bulgarischen Lew in der Schweiz kaum mehr möglich

    Keystone-SDA
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    Zürich,

    Nach der Einführung des Euro in Bulgarien per 1. Januar 2026 dürfte der Umtausch der bisherigen Landeswährung Lew in der Schweiz kaum mehr möglich sein. Die hiesigen Banken haben den Wechsel eingestellt.

    Bulgarien wird per 1. Januar 2026 Mitglied der Eurozone und damit von der Landeswährung Lew auf den Euro umstellen. (Archivbild)
    Bulgarien wird per 1. Januar 2026 Mitglied der Eurozone und damit von der Landeswährung Lew auf den Euro umstellen. (Archivbild) - KEYSTONE/EPA/BORISLAV TROSHEV

    Den Banken ist es nicht mehr möglich, die Lew-Banknoten im Interbankenmarkt weiterzuverkaufen, erklärte etwa die Zürcher Kantonalbank am Dienstag auf Anfrage von AWP. Die ZKB biete daher bereits heute keinen Handel mit bulgarischen Lewa mehr an.

    Denn nach der Ankündigung des Wechsels zum Euro sind laut ZKB die Interbank-Handelsaktivitäten sukzessive eingestellt worden. Vor diesem Hintergrund dürfte es generell schwierig sein, Lewa in der Schweiz noch einzutauschen.

    Schweizerinnen und Schweizer, die noch über bulgarische Lew verfügen und diese eintauschen möchten, müssen daher wohl ins Ausland ausweichen. Eine Möglichkeit bietet Österreich: Die Österreichische Nationalbank (OeNB) wird im Zuge der Euro-Einführung in Bulgarien von 2. Januar bis 2. März 2026 Lewa-Banknoten gebührenfrei in Euro umtauschen.

    Der Umtausch ist an den OeNB-Kassen in Wien und Innsbruck möglich. Ausgenommen sind bulgarische Münzen, alte Banknotenserien ohne gesetzlichen Zahlungsmittelstatus sowie 1- und 2-Lewa-Banknoten aus der Banknotenserie von 1999. Pro Person und Tag ist der Umtausch auf 2000 Lewa begrenzt. Der Wechselkurs ist fixiert und beträgt 1,95583 Lewa je Euro.

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    Kommentare

    User #1669 (nicht angemeldet)

    Liebe EU macht euch keine Sorgen Bundesbern kommt!

    User #1502 (nicht angemeldet)

    Und wieder hat die EU ein zahlungskräftiges Land im Verein, jetzt fehlt nur noch die Ukraine und die €U ist alle Sorgen los! Herr Cassis beeilen sie sich, sonst nimmt uns die EU niemals auf!

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