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    UBS plant Fortsetzung ihrer Aktienrückkäufe im laufenden Jahr

    Keystone-SDA
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    Zürich,

    Die UBS setzt ihre Aktienrückkäufe trotz der anstehenden Verschärfung der Kapitalvorschriften durch den Bundesrat fort. Bis zur Präsentation der ihrer Ergebnisse zum zweiten Quartal 2026 will sie Aktien im Wert von 3 Milliarden Dollar zurückkaufen, weitere Rückkäufe im laufenden Jahr dürften von der Debatte um die Regulierung in der Schweiz abhängen.

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    Die UBS wehrt sich gegen zu strenge Eigenkapitalvorschriften – UBS-Chef Sergio Ermotti nennt den Antrag der Ständeratskommission mittlerweile «verkraftbar». - keystone

    Im ersten Quartal hat die UBS bereits Aktienrückkäufe von 0,9 Milliarden Dollar getätigt, wie sie am Mittwoch anlässlich der Vorlage ihre Halbjahresresultats mitteilte. Zudem habe man eine Abgrenzung für die angekündigte Dividendenerhöhung «im mittleren Zehnprozentbereich» vorgenommen.

    Nach Abschluss der Aktienrückkäufe im Wert von 3 Milliarden Dollar in diesem Sommer – die Präsentation der Zweitquartalsergebnisse ist für den 29. Juli 2026 vorgesehen – habe sie die Absicht weiterer Aktienrückkäufe bis zum Jahresende.

    Deren Höhe sind laut der Mitteilung zum einen von den Finanzergebnissen und der Aufrechterhaltung der harten Kernkapitalquote (CET1) von 14 Prozent abhängig. Gleichzeitig hängen die weiteren Rückkäufe laut der Mitteilung aber auch von «Klarheit» im Hinblick auf die parlamentarische Beratung über die Behandlung ausländischer Beteiligungen ab.

    In der Debatte um die Verschärfung der Eigenmittelvorschriften in der Schweiz will sich die UBS weiterhin «konstruktiv einbringen und zu einer faktenbasierten Debatte beitragen», wie sie schreibt. Sie halte an ihrem diversifizierten Geschäftsmodell und ihrer globalen wie regionalen Präsenz fest. Die Schweizer Finanzministerin Karin Keller-Sutter hatte zuletzt die Grossbank heftig wegen eines aggressiven Lobbyings kritisiert.

    Weiterhin betont die UBS, dass die vom Bundesrat vorgesehen Eigenkapitalvorschriften zu einem zusätzlichen harten Kernkapital (CET1) für die UBS von 22 Milliarden Dollar für das Stammhaus führen würden. Das komme zu den 15 Milliarden Dollar dazu, die die Bank infolge der Übernahme der Credit Suisse zusätzlich halten müsse. Damit belaufe sich das zusätzliche harte Kernkapital auf etwa 37 Milliarden Dollar.

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