UBS

    UBS-GV: Präsident spricht von Neubeginn mit grossen Chancen

    Keystone-SDA
    Keystone-SDA

    Basel,

    UBS-Verwaltungsratspräsident Colm Kelleher hat sich bemüht, an der Generalversammlung Zuversicht zu schüren. Die CS-Übernahme sei Herausforderung und Chance.

    Versuchte vor den Aktionären Zuversicht zu verbreiten: UBS-Verwaltungsratspräsident Colm Kelleher. (Archivbild)
    Versuchte vor den Aktionären Zuversicht zu verbreiten: UBS-Verwaltungsratspräsident Colm Kelleher. (Archivbild) - sda - KEYSTONE/MICHAEL BUHOLZER

    Das Wichtigste in Kürze

    • UBS-Präsident Colm Kelleher bemüht sich an der GV, Zuversicht zu schüren.
    • Die Übernahme der CS müsse als Chance gesehen werden, sagte er in Basel.
    • Man wolle trotz der Akquisition die Kernstrategie der letzten Jahre weiterfahren.

    UBS-Verwaltungsratspräsident Colm Kelleher hat sich bemüht, an der Generalversammlung Zuversicht zu schüren mit Blick auf die anstehende Herkulesaufgabe, der Übernahme und dann der Integration der Credit Suisse.

    «Bei dieser Transaktion handelt es sich um den ersten Zusammenschluss von zwei weltweit systemrelevanten Banken. Die Ausführung ist alles andere als leicht und bringt ein enormes Risiko mit sich», sagte Kelleher laut Redetext am Mittwoch in Basel vor den Aktionären.

    Gleichzeitig sei es aber «auch ein Neubeginn für die kombinierte Bank und den gesamten Schweizer Finanzplatz, der auch grosse Chancen bietet».

    UBS will eigene Strategie weiterfahren

    Die Strategie der UBS sei klar und bleibe von der Akquisition der CS unberührt, sagte Kelleher weiter. Auch wenn die Integration jetzt ein wesentlicher Schwerpunkt für den Verwaltungsrat und die Konzernleitung sei, bedeute sie nicht, dass andere Wachstumsinitiativen ruhen würden.

    SCHWEIZ
    Demonstrierende vor der UBS-Generalversammlung in Basel. (KEYSTONE/Georgios Kefalas) - keystone

    Mit Ankündigung der Akquisition hat die UBS die derzeit laufenden Aktienrückkäufe ausgesetzt. Dies, obwohl die «neue» Bank – nach der Übernahme der CS – den Angaben zufolge weiterhin gut kapitalisiert sein wird. Man brauche noch etwas mehr Klarheit, hatte Finanzchefin Sarah Youngwood dazu gesagt.

    Ein Teil von bereits zurückgekauften Aktien sollen für den Aktientausch eingesetzt werden, bestätigte Kelleher am Mittwoch frühere Angaben. Die UBS zahlt für 22,48 CS-Aktien 1 UBS-Aktie. Die Aktienrückkäufe seien derweil vorübergehend ausgesetzt, man versuche aber, sie «schnellstmöglich fortzuführen».

    Aktionäre stimmen über Dividende ab

    Daher wurde auch der Antrag über ein neues Aktienrückkaufprogramm 2023 auf der Traktandenliste der Generalversammlung belassen. Ausserdem stimmen die Aktionäre am Mittwoch über die Dividende ab, die weiter ausgeschüttet werden soll. Die Aktionäre sollen eine um 10 Prozent höhere Dividende von 0,55 US-Dollar erhalten.

    «2022 war ein ausserordentliches schwieriges Jahr, geprägt von Tragödien und Unsicherheit», sagte Kelleher mit Rückblick auf das vergangene Geschäftsjahr. Der Krieg in der Ukraine habe grosses Leid verursacht, und ein Ende sei nicht absehbar. Hinzu kamen viele weitere Herausforderungen wie ein drastischer Inflationsanstieg, eine hohe Marktvolatilität und eine allgemeine Zunahme der geopolitischen Spannungen.

    Mehr zum Thema:

    Kommentare

    Weiterlesen

    SNB Martin Schlegel
    2 Interaktionen
    Bankenkrise
    Finma boni
    28 Interaktionen
    Nach CS-Fall
    CS CEO Körner
    2 Interaktionen
    CS-GV

    MEHR UBS

    ubs
    233 Interaktionen
    Wegzug-Gerüchte
    ubs
    22 Interaktionen
    Aus der Schweiz
    UBS
    428 Interaktionen
    Laut Medienbericht
    Seniorin
    99 Interaktionen
    Geduldsprobe

    MEHR AUS STADT BASEL

    fc basel
    2 Interaktionen
    Heimdebüt gegen GC
    Riehen BS
    1 Interaktionen
    Riehen BS
    Am Freitag
    basel herbstmesse
    11 Interaktionen
    Samstag geht's los