UBS

UBS-CEO Ermotti: KI als Gratwanderung zwischen Potenzial und Risiko

Keystone-SDA
Keystone-SDA

Zürich,

Die Grossbank UBS macht der bei der KI vorwärts. Die Technologie ändere die Rahmenbedingungen der Vermögensbildung und damit der Bankenwelt fundamental, sagte UBS-Chef Sergio Ermotti am Mittwoch anlässlich des Point Zero Forums in Zürich.

Sergio Ermotti CEO UBS
Sergio Ermotti ist CEO der UBS. - keystone

«Aktuell beschäftige sich die UBS beim Thema KI vor allem damit, wie die Effizienz von Front-to-Back-Prozessen gesteigert werden kann», führt Ermotti aus. Etwa 80 Prozent des momentanen KI-Einsatzes betreffe diesen Bereich.

Die restlichen 20 Prozent entfallen laut dem UBS-Chef auf Bereiche, wie etwa die Bankberater im Kundenkontakt unterstützt werden können. Konkret teste man aktuell rund 500 KI-Agenten und -Programme für einen möglichen Einsatz. Generell sei man aber zurückhaltend bei der Einführung.

«Das Potenzial der KI wird meiner Meinung nach immer noch unterschätzt, die Zeit, die es für die Umsetzung braucht, aber auch», sagte Ermotti. Auch in Zukunft wolle die Bank ganz klar auf die Kombination aus menschlicher und KI-Expertise setzen.

«Es besteht ein wachsendes Bewusstsein, dass KI nicht autonom funktionieren kann», so der UBS-Chef. Eine KI-Mensch-Zusammenarbeit sei entscheidend für den Erfolg.

Mehr zum Thema:

Kommentare

Weiterlesen

Wasser
136 Interaktionen
«Überrissen»
Hitze Tessin
142 Interaktionen
Alarmstufe Rot

MEHR UBS

13 Interaktionen
Zürich
ubs
Strengere Regeln
UBS
3 Interaktionen
Analysten im Fokus
15 Interaktionen
Zürich

MEHR AUS STADT ZüRICH

1 Interaktionen
Zürich
ETH Zürich
Chemiker
Drogen sichergestellt
3 Interaktionen
Zürich