Die Tokioter Börse plant eine Verlängerung der regulären Handelszeiten sowie einen Verzicht auf die Mittagspause.
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Der japanische «Nikkei» ist der Leitindex der Tokioter Börse. (Symbolbild) - dpa

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Tokioter Börse will ihre Attraktivität und Wettbewerbsfähigkeit steigern.
  • Die erneute Kürzung der Mittagspause soll eine der Massnahmen sein.
  • Man hat schon einige Male einen solchen Plan verfolgt.

Mit dem Verzicht auf die Mittagspause und der Verlängerung der regulären Arbeitszeiten plant die Tokioter Börse eine Reform. Nach Informationen der Finanzzeitung «Nikkita» soll der Plan spätestens ab 2024 umgesetzt werden.

Aufgrund der einstündigen Pause an der Tokioter Börse wird dort nur fünfeinhalb Stunden gearbeitet. Im Vergleich zu New York mit sechseinhalb Stunden und im Xetra-Handel in Frankfurt mit Acht Stunden ist das deutlich weniger. Derzeit beginnt der Aktien-Kassahandel um 9 Uhr und endet um 15 Uhr.

Die Massnahmen sollen den Aktienhandel für einheimische Privatanleger attraktiver machen, heisst es weiter. Schon in den Jahren 2000, 2010 und 2014 gab es von der TSE Vorstösse in diese Richtung. Ihnen gelang, im Mai 2010, lediglich die Kürzung der Mittagspause.

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