Die Talfahrt am deutschen Automarkt hat sich im September beschleunigt. Insgesamt wurden 196.972 Personenkraftwagen (Pkw) neu zugelassen, das waren 25,7 Prozent weniger als im September vor einem Jahr, wie das Kraftfahrtbundesamt (KBA) am Dienstag mitteilte.
Der seit Jahrzehnten anhaltende Trend zu immer stärker motorisierten Autos in Deutschland ist ungebrochen. Foto: Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa
Der seit Jahrzehnten anhaltende Trend zu immer stärker motorisierten Autos in Deutschland ist ungebrochen. Foto: Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Bereits im Juli und August waren die Zulassungen zurückgegangen, allerdings nicht ganz so stark.

In der ganzen Autoindustrie fehlen derzeit wichtige Bauteile, weshalb die Produktion seit Monaten immer wieder unterbrochen wird.

Am deutlichsten waren die Rückgänge bei Ford (minus 51,3 Prozent) und Mercedes (minus 49,8 Prozent). Volkswagen (minus 23,3 Prozent) und BMW (minus 18,7 Prozent) büssten ebenfalls zweistellig ein. Bei Opel gingen die Neuzulassungen um 1,2 Prozent zurück. Zuwächse gab es bei Smart (plus 23 Prozent) und bei Porsche (plus 3,9 Prozent). Fahrzeuge mit alternativen Antriebe waren im September erneut stark gefragt. Elektro-Pkw verzeichneten ein Wachstum von knapp 60 Prozent.

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