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Syngenta bleibt der Schweiz auch nach Neuaufstellung treu

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Basel,

Der Agrochemiekonzern Syngenta hat mit Chemchina einen neuen Besitzer. Trotzdem hält die neu aufgestellte Gruppe weiterhin am Standort Schweiz fest.

Syngenta Logo
Das Logo von Syngenta auf einem Schild. - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Der Hauptsitz der Syngenta-Gruppe bleibt weiterhin in der Schweiz.
  • Daran ändert die Übernahme durch Chemchina und die Neuaufstellung nichts.

Syngenta bleibt dem Standort Schweiz auch nach seiner Neuaufstellung durch den neuen Besitzer Chemchina treu. So wird der Sitz der neuen Syngenta-Gruppe in der Schweiz sein. Neben der bisherigen Syngenta umfasst die Gruppe auch die israelische Adama und die Agrargeschäfte der in China beheimateten Sinochem.

Weltmarktführer im Bereich Pflanzenschutz

Zum Chef der neuen Gruppe wurde Erik Fyrwald ernannt, der bereits bisher die Syngenta geleitet hat. Finanzchef des neuen Unternehmens wird Chen Lichtenstein, der bisherige Chef von Adama.

Wie die Syngenta-Gruppe am Donnerstag mitteilte, ist sie Weltmarktführer im Bereich Pflanzenschutz, im Bereich Saatgut ist man die Nummer drei. In China sei man zudem Marktführer bei Düngemitteln.

Syngenta
Der Basler Agrochemie-Konzern Syngenta ist seit 2015 in chinesischem Besitz. - Keystone

2019 erzielten die Unternehmen zusammen einen Umsatz von insgesamt 3 Milliarden US-Dollar. Die neue Syngenta-Gruppe beschäftigt insgesamt 48'000 Mitarbeitende in mehr als 100 Ländern.

In vier Geschäftseinheiten aufgeteilt

Wie es im Communiqué weiter heisst, ist die neue Gruppe in vier Geschäftseinheiten aufgeteilt.

So wird Jon Parr den Bereich Crop Protection mit Sitz in Basel führen. Syngenta Seeds werden von Chicago aus operieren und von Jeff Rowe geführt. Die Leitung der israelischen Adama werde Ignacio Dominguez übernehmen. Die Sparte Syngenta Group China unter der Leitung von Hengde Qin werde von Shanghai aus operieren.

An den Plänen, die neue Gruppe bis spätestens 2022 an die Börse zu bringen, halte man weiterhin fest. Das erfuhr die Finanznachrichtenagentur AWP auf Anfrage. Dabei würde das Hauptlisting in Shanghai geplant. Zweitlistings etwa in der Schweiz seien dann in einem nächsten Schritt denkbar.

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