Swissquote weist deutlich höhere Ertrags- und Gewinnzahlen aus

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Gland,

Die Onlinebank Swissquote hat im Geschäftsjahr 2025 sowohl den Ertrag wie auch den Gewinn erneut deutlich gesteigert.

Swissquote
Swissquote bekam das schwierige Umfeld an den Finanzmärkten zu spüren. - Keystone

Dabei profitierte das Finanzinstitut auch von einem positiven Sondereffekt aus der Neubewertung der Yuh-Beteiligung nach der Vollübernahme der Smartphone-Bank.

Der Reingewinn kletterte im vergangenen Jahr um knapp ein Viertel auf 366,4 Millionen Franken, wie Swissquote am Donnerstag mitteilte. Vor Steuern kletterte der Überschuss um 22 Prozent auf 420,2 Millionen.

Der Zuwachs ist allerdings keine Überraschung, nachdem das Unternehmen bereits im Januar einen starken Anstieg beim Nettoertrag und beim Vorsteuergewinn bekanntgegeben hatte.

Getrieben wurden die Gewinnzahlen auch von einem positiven Nettoeffekt in der Höhe von 49,8 Millionen Franken. Diese stammten insbesondere aus der Neubewertung der ursprünglichen 50 Prozent-Beteiligung von Swissquote an Yuh nach dem Erwerb der verbleibenden 50 Prozent.

Auch die Aktionäre profitieren vom Gewinnwachstum. Sie sollen für 2025 eine um 1,40 Franken auf 7,40 Franken je Aktie erhöhte Dividende erhalten.

Volatilität sorgt für Erträge

Der Nettoertrag stieg 2025 laut den definitiven Zahlen um 9,4 Prozent auf 723,3 Millionen Franken. Swissquote profitierte dabei von der hohen Volatilität an den Märkten und der damit verbundenen grösseren Handelstätigkeit – vor allem bei bestimmten Fremdwährungsanlagen.

In der Folge zeigte der Handelsertrag mit einem Plus von 53 Prozent das mit Abstand grösste Wachstum. Auch die Vollkonsolidierung von Yuh sorgte laut Swissquote für zusätzliche Erträge.

Mehr Kosten und Kunden

Auf der anderen Seite kletterten die Aufwendungen um 11,8 Prozent auf 353 Millionen Franken. Ohne die Aufwendungen für diverse strategische Investitionen wäre das Kostenwachstum niedriger geblieben, betont Swissquote.

Und das Institut konnte einen starken Kundenzuwachs verzeichnen: Im vergangenen Jahr stieg die Zahl der Konten um mehr als 100'000. Die knapp 400'000 Yuh-Konten eingerechnet, zählte Swissquote zum Jahresende 1,16 Millionen Kundenkonten.

Wie bereits im Januar mitgeteilt, betrugen die Kundenvermögen per Ende Jahr 88,7 Milliarden Franken, was einem Zuwachs um mehr als 16 Prozent entsprach. An Neugeldern flossen 8,5 Milliarden zu.

Investitionen drücken vorübergehend die Marge

Für das laufende Jahr 2026 erwartet Swissquote einen Nettoertrag von 760 Millionen Franken und einen Vorsteuergewinn von 385 Millionen. Die Beschleunigung der Investitionen in Technologie werde die Vorsteuergewinnmarge kurzfristig belasten, heisst es.

Die mittelfristige Zielvorgabe eines Vorsteuergewinns von 500 Millionen Franken bis zum Jahr 2028 wird derweil bestätigt. Da Yuh noch weniger profitabel ist als Swissquote, wird das Nettoertragsziel für 2028 von 900 Millionen auf 950 Millionen Franken und die Vorsteuergewinnmarge von 55 auf 53 Prozent korrigiert.

Neuer Verwaltungsrat und Aktiensplit

Zudem wird Thomas Romer als neues Mitglied des Verwaltungsrats vorgeschlagen. Er bringe «umfassende» Fachkenntnisse mit, von denen das Gremium profitieren werde.

Der Generalversammlung wird zudem ein Aktiensplit im Verhältnis von 10:1 vorgeschlagen. Die Aktien sollen so zugänglicher gemacht und die Handelsliquidität unterstützt werden.

Kommentare

User #4301 (nicht angemeldet)

Bravo. Einfach besser als unsere anderen Banken. Bin total zufrieden bis jetzt.

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