Swissmem bläst Fusion mit Swissmechanic mangels Unterstützung ab
Die geplante Fusion des Industrie-Dachverbands Swissmem mit dem Verband Swissmechanic, der die kleineren und mittleren Betriebe dieser Branchen vertritt, kommt nicht zustande. Die ausserordentliche Generalversammlung von Swissmem hat die angestrebte Fusion mit Swissmechanic abgelehnt, wie der Verband am Montag mitteilte.

Zwar habe die Swissmechanic-Delegiertenversammlung mit Mehrheitsentscheid einen positiven Grundsatzentscheid zum Fusionsprojekt gefällt. Zwei wichtige Regionalsektionen hätten sich aber dagegen ausgesprochen, begründete Swissmem den Verzicht. Zudem habe GIM als regionaler Verband in der Romandie die Übernahme der verhandelten Statuten und Verträge abgelehnt.
Damit sei die grundsätzliche Unterstützung aller Swissmechanic-Regionalsektionen und entsprechend die Aussicht auf den Verbleib genügender Swissmechanic-Mitglieder im neuen Verband als zentrale Erfolgsfaktoren nicht gegeben. Das gemeinsame Ziel eines einzigen national geeinten Verbands sei so nicht erreichbar.
Im Verband Swissmem vereinen sich rund 1400 Mitgliederfirmen mit zusammen rund 170'000 Angestellten. Der Verband Swissmechanic vertritt mehr als 1300 Betriebe mit insgesamt über 65'000 Beschäftigten.










