Swiss-Life-VRP Dörig mahnt rasche Reform bei der Altersvorsorge an

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    Zürich,

    Der Verwaltungsratspräsident des Lebensversicherungskonzerns Swiss Life, Rolf Dörig, hat zügige Reformen bei der Altersvorsorge angemahnt. Die Rezession und die steigende Zahl der Arbeitslosen angesichts der Coronavirus-Krise liessen die Prämienbeiträge sinken.

    Der Verwaltungsratspräsident des Swiss-Life-Konzerns,  Rolf Dörig, hat angesichts einer Verschlechterung der Situation bei der Altersvorsorge durch die Coronavirus-Krise rasche Reformen angemahnt. (Archivbild)
    Der Verwaltungsratspräsident des Swiss-Life-Konzerns, Rolf Dörig, hat angesichts einer Verschlechterung der Situation bei der Altersvorsorge durch die Coronavirus-Krise rasche Reformen angemahnt. (Archivbild) - sda - KEYSTONE/GAETAN BALLY

    Das Wichtigste in Kürze

    • Rolf Dörig fordert das gleiche Rentenalter für Männer und Frauen.
    • Die Berufliche Vorsorge leide unter der Negativzinspolitik der SNB.

    Der Verwaltungsratspräsident des Lebensversicherungskonzerns Swiss Life, Rolf Dörig, hat zügige Reformen bei der Altersvorsorge angemahnt. Die Rezession und die steigende Zahl der Arbeitslosen angesichts der Coronavirus-Krise liessen die Prämienbeiträge sinken. So warnte er in den «Zeitungen der CH-Media» vom Samstag.

    «Das wird die AHV besonders hart treffen. Aber auch in der zweiten Säule wird insgesamt noch viel mehr Geld fehlen als bisher schon», sagte der Rolf Dörig.

    Rolf Dörig fordert gleiches Rentenalter

    Die finanzielle Lage in der Altersvorsorge habe sich durch die Coronavirus-Krise nochmals verschärft. «Die Altersvorsorge leidet unter der demografischen Alterung. Die Schere zwischen den Aktiven und den stark zunehmenden Rentnern öffnet sich immer mehr», sagte Rolf Dörig weiter. Auch die Lebenserwartung steige und die Pensionskassen kämpften mit fallenden Anlageerträgen, hiess es weiter.

    Angesichts dieser Situation ging Dörig auf zahlreiche Massnahmen zur Sicherung der Altersvorsorge ein. «Es ist breit anerkannt, dass für Frauen und Männer dasselbe Rentenalter von 65 gelten soll. Diesen Schritt muss man nun endlich vollziehen», mahnte er. «Bald werden wir zudem nicht mehr um eine generelle Erhöhung des Rentenalters herumkommen», hob der Swiss-Life-VRP hervor.

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