Die Swatch Group hat das erste Semester 2021 mit einem kräftigen Umsatzwachstum und einer deutlichen Ergebnisverbesserung abgeschlossen.
swatch
Vor 35 Jahren kam die erste Swatch auf den Markt. - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Der Uhrenhersteller Swatch schreibt wieder schwarze Zahlen.
  • Das Unternehmen befindet sich auf Erholungskurs nach dem Corona-Jahr.

Der Nettoumsatz von Swatch kletterte von Januar bis Juni um satte 54,6 Prozent auf 3,39 Milliarden Franken, wie der Uhrenhersteller am Montag mitteilte. Die erholten Verkäufe schlugen auf die Ergebnisse durch. Für den restlichen Jahresverlauf rechnet das Unternehmen mit einem Höheren Umsatz als im Vorkrisenjahr.

Swatch weist einen Betriebsgewinn von 402 Millionen Franken aus nach 52 Millionen im Jahr davor. Und unter dem Strich schreiben die Bieler mit 270 Millionen Franken wieder schwarze Zahlen. Im ersten Semester 2020 hatte es noch einen Verlust von 53 Millionen abgesetzt.

Uhrenbranche erholt sich langsam

Die Uhrenbranche ist nach dem Horrorjahr 2020 im Erholungsmodus. Die zur Eindämmung des Coronavirus verordneten Reisebeschränkungen, Shop-Schliessungen und Unterbrüche in der Produktion liessen den Umsatz von Swatch im vergangenen Jahr um knapp einen Drittel einbrechen. Inzwischen haben die Exporte der Schweizer Uhrenindustrie schon fast wieder das Vorkrisenniveau erreicht.

In der zweiten Jahreshälfte dürfte der Umsatz in Lokalwährungen laut Swatch sogar wieder über dem Jahr 2019 zu liegen kommen, wie aus der Mitteilung hervorgeht. «Die bereits hohe Konsumentennachfrage wird durch die weiteren Lockerungen der Covid-19-Restriktionen in vielen Märkten noch verstärkt und zu weiterem Wachstum führen», heisst es.

Mehr zum Thema:

Coronavirus Franken Swatch