Sunrise-Chef will an Frequenzauktion günstiger wegkommen als 2012
Sunrise will an der im nächsten Jahr anstehenden Auktion der Mobilfunkfrequenzen günstiger wegkommen als bei der Versteigerung von 2012. Dies machte Konzernchef André Krause am Mittwoch in einer Analystenkonferenz deutlich.

2012 hatte Sunrise 482 Millionen Franken für die Mobilfunkfrequenzen bezahlt und damit viel mehr als die Konkurrenz. Die Swisscom blätterte damals 360 Millionen hin, während Salt lediglich 155 Millionen bezahlte.
Man habe 2012 unbedingt gewisse Frequenzen haben wollen, was die Auktion für Sunrise teuer gemacht habe, sagte Krause: «Wir erwarten jetzt, dass der Betrag signifikant unter dieser Zahl bleiben wird.» Wie es dann tatsächlich aussehe, könne man aber erst beurteilen, wenn die Auktionsregeln bekannt seien. Das dürfte nicht vor Ende Jahr der Fall sein.
Sunrise will gemäss CEO das bisherige Frequenzspektrum behalten, um den Betrieb so weiterführen zu können wie bisher. «Wir hätten lieber eine Verlängerung der Mobilfunklizenzen gehabt als eine Auktion.»
«Das ist keine Variante», hatte allerdings der Präsident der Eidgenössischen Kommunikationskommission (Comcom), Martin Bürki, im Juni im Gespräch mit der Nachrichtenagentur AWP gesagt. Dann würde sich die Frage stellen, zu welchen Bedingungen man verlängern würde.
Die Auktionsregeln sollen gemäss Comcom im Herbst bekannt geben werden. Die Versteigerung werde dann voraussichtlich im zweiten oder dritten Quartal 2027 durchgeführt, hatte Bürki gesagt. In der anstehenden Auktion sollen mit 590 Megahertz (MHz) knapp 60 Prozent aller jetzigen Mobilfunkfrequenzen unter den Hammer kommen.










