Stimmung in Chinas Wirtschaft trübt sich ein

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    Zum Start in die zweite Jahreshälfte geraten chinesische Industriebetriebe, Dienstleister und Bauunternehmen unter Druck. Neue Stimmungsdaten zeigen eine deutliche Abkühlung.

    Die Stimmung in Chinas Wirtschaft hat sich zu Beginn der zweiten Jahreshälfte 2026 deutlich eingetrübt.
    Die Stimmung in Chinas Wirtschaft hat sich zu Beginn der zweiten Jahreshälfte 2026 deutlich eingetrübt. - KEYSTONE/EPA/ALEX PLAVEVSKI

    Die Stimmung in Chinas Wirtschaft hat sich zu Beginn der zweiten Jahreshälfte deutlich eingetrübt. Der offizielle Einkaufsmanagerindex für die Industrie fiel im Juli von 50,3 auf 49,2 Punkte, wie das Statistikamt in Peking mitteilte. Damit rutschte der wichtige Frühindikator unter die Marke von 50 Punkten, die Wachstum und Rückgang voneinander trennt.

    Auch ausserhalb der Industrie lief es schlechter. Der Index für Dienstleistungen und Baugewerbe sank von 50,2 auf 49,0 Punkte. Der übergreifende Einkaufsmanagerindex fiel von 50,6 auf 49,3 Punkte. Besonders deutlich gingen die neuen Aufträge in der Industrie zurück.

    Die neuen Daten verstärken den Eindruck, dass Chinas Wirtschaft an Schwung verliert. Im zweiten Quartal wuchs die zweitgrösste Volkswirtschaft der Welt im Jahresvergleich nur noch um 4,3 Prozent. Im ersten Quartal waren es noch 5 Prozent gewesen.

    Das Politbüro der Kommunistischen Partei kündigte am Donnerstag weitere Unterstützung für die Wirtschaft an. Unter anderem sollen staatliche Mittel schneller ausgegeben und die Nachfrage im Inland gestärkt werden. Konkrete neue Massnahmen wurden zunächst nicht genannt.

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    Kommentare

    User #1447 (nicht angemeldet)

    Ich hatte es schon öfters erwähnt, wenn Europa fällt, fällt die ganze Welt. Frankreich und Deutschland liegen mehr und mehr am Abgrund und der Rest ist nicht Erwähnenswert. Das bedeutet auch für Amerika sowie China usw. Flaute. Jetzt kommt es darauf an, wie schnell sich die Lage in der EU weiter zuspritzt, um so schneller gerät das grösste Industrieland (Produktionsland) China in unaufhaltsame Schwierigkeiten. Das was aktuell in Deutschland läuft wirft China zurück auch wenn China Autos selbst herstellt und für andere Länder produziert, ist der Verlust grösser als der Gewinn. Alles was die EU jetzt nicht mehr verkauft, fehlt im Kässele der Regierungen und Bürger. Die Kaufkraft in der EU sinkt dadurch dramatisch und trifft direkt China. Das Wirtschaftsrad ist lose und kann nicht mehr angezogen werden, das ist die heutige Situation.

    User #4792 (nicht angemeldet)

    china leichter abschwung,EU downhill,enormer unterschied ,aber merz redet es schön und brüssel lobt merz

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