Stadt Luzern

Stadt Luzern und EWL wollen Vertrag für Wärmenetz abschliessen

Keystone-SDA Regional
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Luzern,

Die Energieversorgerin EWL plant einen Ausbau des Angebots an See-Energie. Für die Verlegung von rund 60 Kilometern Wärmeleitungen wollen die Stadt Luzern und eine Tochtergesellschaft der EWL einen Konzessionsvertrag unterzeichnen.

Auf dem Inseli in der Stadt Luzern betreibt die Energieversorgerin EWL eine Zentrale ihres See-Energie-Netzes, das sie in den kommenden Jahren ausbauen will. (Archivbild)
Auf dem Inseli in der Stadt Luzern betreibt die Energieversorgerin EWL eine Zentrale ihres See-Energie-Netzes, das sie in den kommenden Jahren ausbauen will. (Archivbild) - KEYSTONE/ALEXANDRA WEY

Dieser soll die Nutzung des öffentlichen Grundes, in dem die Leitungen verlegt werden, für fünfzig Jahre regeln, wie die Stadt und die EWL am Dienstag gemeinsam mitteilten. Eine einmalige Verlängerung um zehn Jahre ist möglich. Danach kann die Stadt das Netz übernehmen, durch Dritte weiterbetreiben lassen oder stilllegen.

Eine Konzessionsgebühr will die Stadt nicht erheben: Da die Energie aus erneuerbaren Quellen oder Abwärme stammt, sei eine Befreiung von Gebühren gesetzlich möglich.

Die EWL Rohrnetz AG betreibt bereits ein See-Energie-Netz im Raum Kleinstadt, Bahnhof und Tribschen. Dieses wird derzeit erweitert und soll künftig 230 Gebäude versorgen, hiess es in der Mitteilung weiter. Weitere zwei grosse Versorgungsgebiete sollen folgen: eines am linken Seeufer mit 880 Gebäuden, das andere am rechten Seeufer mit 480 Gebäuden.

Die Versorgung mit See-Energie soll dazu beitragen, dass die Stadt Luzern bis 2040 alle Heizungen auf erneuerbare Energie umstellen kann. Mit dem Ausbau des See-Energie sollen zehntausende Tonnen Treibhausgase eingespart werden. Wer im Stadtgebiet nicht an See-Energie oder ein Fernwärmenetz angeschlossen ist, soll gemäss Communiqué künftig mit Erdsonden- oder Luft-Wasser-Wärmepumpen heizen.

Der Stadtrat beantragt dem Stadtparlament, dem Konzenssionsvertrag zuzustimmen. Das Stadtparlament soll das Geschäft voraussichtlich am 25. Juni beraten. In Kraft treten könnte der Vertrag somit am 1. Oktober.

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