Stadtluzerner Kommission übt Kritik an Umsetzung der 850-Jahr-Feier
Knapp empfiehlt die zuständige Kommission einen Sonderkredit von 5,2 Millionen Franken für die Feierlichkeiten zum 850-jährigen Bestehen der Stadt Luzern. Mehrere Fraktionen kritisierten das Konzept als zu wenig konkret.

Die Bildungs-, Kultur- und Sportkommission (BKSK) überwies den Sonderkredit und einen Nachtragskredit von 0,2 Millionen Franken mit vier zu drei Stimmen bei zwei Enthaltungen, wie es in einer Mitteilung vom Dienstag hiess.
Grundsätzlich anerkenne die Kommission das Jubiläum als Chance, den Zusammenhalt zu stärken und die Vielfalt der Quartiere sichtbar zu machen. Jedoch blieben Fragen zur Verwendung des Kredits, der Organisation und zum Einbezug der Quartiere offen, hiess es weiter.
Die Kommission überwies laut Mitteilung mehrere Protokollbemerkungen, unter anderem zur Umsetzung in allen Quartieren, zu barrierefreien Veranstaltungen oder zum Einbezug verschiedener Bevölkerungsgruppen.
Abgelehnt wurden Vorschläge zu verbindlichen Umweltauflagen sowie zur stärkeren fachlichen Ausrichtung der Projektleitung. Ein Antrag auf Budgetkürzung und Verzicht auf bestimmte Gefässe wurde mit 4 zu 5 Stimmen abgelehnt. Er soll dem Stadtparlament als Minderheitsantrag vorgelegt werden, wie es weiter hiess.
Das Geschäft wird am 21. Mai im Grossen Stadtrat behandelt.






