KKL Luzern soll laut Studie zugänglicher werden
Eine Studie hat untersucht, wie das KKL Luzern wahrgenommen wird, wie zugänglich es ist und welche Rolle es in der Stadt spielt. Nur rund 40 Prozent der 18- bis 34-Jährigen fühlen sich dem Kulturhaus verbunden, wie die Untersuchung zeigt.

Die Stiftung Konzerthaus Luzern (SKHL) und der Club of Lucerne (CoL) hatten als private Unterstützer des KKL die Studie bei der Hochschule Luzern in Auftrag gegeben, wie sie am Dienstag in einem fünfseitigen Communiqué mitteilten. Sie sollte etwa Entwicklungen im Markt und die Ansprüche von Gästen analysieren und daraus Thesen formulieren.
Die Ergebnisse der Studie, die auf einer repräsentativen Befragung von rund 1200 Personen ab 18 Jahren in der Stadt Luzern basiert, zeigten: Das KKL Luzern ist breit anerkannt und stark verankert. 80 Prozent der Luzerner Stadtbevölkerung sei stolz auf das Haus, hiess es.
Viele Befragte sehen das Haus vor allem als Ort der klassischen Musik, obwohl das Programm bereits heute deutlich vielfältiger sei, wie es weiter hiess. So wünschten sich 90 Prozent der Befragten neben klassischer Musik auch andere Formate und Musikrichtungen. 83 Prozent möchten mehr Veranstaltungen für die «breite Bevölkerung».
Laut der Mitteilung wird der Wunsch nach stärkerer Öffnung deutlich: Es brauche mehr niederschwellige Angebote und eine bessere Zugänglichkeit ohne Ticket. Drei von vier Personen wünschen sich mehr Bereiche, die auch ohne Ticket zugänglich sind, hiess es.
Das KKL, mit Konzertsaal, Kongresszentrum, Kunstmuseum und Gastronomie, werde «nur begrenzt als zusammenhängendes Ganzes» wahrgenommen, hiess es weiter.
Die Verantwortlichen betonen, dass nicht alle Fragen vom KKL selbst gelöst werden können. Für einzelne Vorhaben brauche es politische Entscheidungen, etwa bei der Nutzung des Europaplatzes oder der Publikumsterrasse, wird Daniel Jäggli, Präsident des Club of Lucerne, in der Mitteilung zitiert.










