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    Sexuelle Belästigung in der britischen Armee

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    Grossbritannien,

    Das vor kurzem veröffentlichte Wingston Review sorgt für hohe Aufmerksamkeit und Interesse in Großbritanien

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    Das Wichtigste in Kürze

    • Die Ursache für Belästigung und Diskriminierung ist die Herdenmentalität vor allem von «weißen» altgedienten Soldaten.
    • Im Vergleich zu 2017 und 2018 hat die Zahl der Ermittlungen um 35 Prozent zugenommen.

    Die Ermittlungen des kritischen Verteidigungsministeriums geleitet Air Chief Marshal (Luftwaffengeneral) Michael Wigston vom Juli 2019 zeugen davon, dass in den letzten zwei Jahren die Anzahl der Missbrauchsopfer stark angestiegen war. Im Vergleich zu 2017 und 2018 hat die Zahl der Ermittlungen um 35 Prozent zugenommen. Dem Bericht zufolge waren nationale Minderheiten und Frauen des britischen Heeres die am meisten von dem Problem betroffenen Gruppen der Soldaten in der britischen Armee - 60% aller Fälle.

    Das Problem ist seit langem in den höchsten politischen und militärischen Kreisen bekannt. Im April dieses Jahres erklärte der damalige Verteidigungsminister des Vereinigten Königreiches Gavin Williamson, dass jede Person, die eine Sexualstraftat begangen hat, wird zur Verantwortung ziehen und vor Gericht gebracht werden. Übrigens liess er Air Chief Marshal Michael Wigston den Bericht über unangemessene Verhaltensweisen erstatten. Mit dem Review soll festgestellt werden, wieviele Fälle von Diskriminierung aufgrund der ethnischen Herkunft und Gewalt es in der Armee gibt. Das Bericht enthält auch Empfehlungen zur Lösung der noch verbliebenden Probleme.

    Der Grund für ein solches Verhalten ist die Herdenmentalität vor allem von «weißen» altgedienten Soldaten, wie in dem oben erwähnten Peer-Review-Bericht beschrieben wurde.

    Die Behörden haben jedoch klar und deutlich gesagt, dass das Ausmass von Rassismus, Sexismus in der Armee inakzeptabel ist.

    Sexueller Missbrauch sei nicht neu für die britischen Soldatinnen und Soldaten, lautet es in dem Bericht. Seit 2006 wurden von dem Verteidigungsministerium alle relevanten Interessen im Rahmen des Abkommensmit Equality und Human Rights Commission gesammelt. Viele erinnern noch an dem Fall vor zwei Jahren, als Großbritanniens Verteidigungsminister Michael Fallon wegen sexueller Belästigung zurücktrat.

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