Geglückt ist der Umsatzsprung vor allem dank Verkaufserfolgen bei «Töffs» und Scootern mit kleinem Hubraum.
Motorräder Töff
Besucher bestaunen und testen die neuen Motorräder an der Swiss-Moto, der Motorrad-, Roller- und Tuning-Show in Zürich, aufgenommen am Donnerstag, 21. Februar 2019. - Keystone

Auf dem Schweizer Motorradmarkt wurde im letzten Jahr eine rekordhohe Anzahl an Zweirädern verkauft. Geglückt ist der Umsatzsprung indes vor allem dank Verkaufserfolgen bei «Töffs» und Scootern mit kleinem Hubraum.

Insgesamt wurden laut dem Importeursverband Motosuisse 56'375 Fahrzeuge verkauft, was einem Plus von 13 Prozent zum Vorjahr entspricht, wie die Schweizerische Fachstelle für Motorrad und Roller (SFMR) am Dienstag mitteilte. Besonders stark sei der Anstieg im Segment der Motorräder mit einem Hubraum zwischen 50 und 125 ccm gewesen. Hier habe sich der Absatz mit 8480 Einheiten mehr als vervierfacht.

Ein Grund für das erfreuliche Marktwachstum sei daher sicherlich der Erfolg der seit 2021 ab 16 Jahren zugänglichen 125er Klasse, schreibt der SFMR. Mit Ausnahme der grossen Hubraumklassen (über 1000 ccm), die mit 8177 verkauften «Töffs» ebenfalls zulegten (+3,6%) und den zweiten Platz in der Verkaufshitparade belegten, hätten indes alle anderen Kategorien einen rückläufigen Absatz verzeichnet.

Über durchwegs bessere Verkaufszahlen durften sich indes Händler von Elektrorollern freuen. In dieser Kategorie wurden über alle Modelle hinweg 4 Prozent mehr Fahrzeuge verkauft als im Jahr 2020 oder insgesamt deren 18'611. Elektromodelle legten derweil um über ein Drittel auf 1775 Einheiten zu. Gemäss SFMR erreichen die mit Strom angetriebenen Modelle 2021 einen Marktanteil an den neu zugelassenen Rollern von 9,5 Prozent.

Das Wichtigste in Kürze

  • Insgesamt wurden laut dem Importeursverband Motosuisse 56'375 Fahrzeuge verkauft.
  • Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einer Zunahme von 13 Prozent.